


Der US-amerikanische Schlägerhersteller PING erweitert seine aktuelle G440-Serie um ein neues Flaggschiff. Der Ping G440 K Driver soll nicht nur interne Rekorde beim Trägheitsmoment (MOI) brechen, sondern erstmals extreme Stabilität mit individueller Justierbarkeit kombinieren. Wir haben die Details der Neuvorstellung analysiert.
PING bleibt seiner Linie treu: Anstatt das Rad jede Saison neu zu erfinden, setzt das Unternehmen aus Phoenix auf messbare technische Evolution. Mit der Vorstellung des Ping G440 K Driver adressiert das Unternehmen ein Problem, das viele Amateur-Golferinnen und -Golfer kennen – die Entscheidung zwischen maximaler Fehlerverzeihung und der Möglichkeit, die Flugkurve individuell anzupassen.
Das Herzstück des neuen Modells ist die sogenannte „Dual Carbonfly Wrap“-Technologie. Während bei früheren Modellen oft nur die Krone aus Leichtbau-Verbundmaterial bestand, setzt PING beim Ping G440 K Driver nun sowohl bei der Krone als auch bei der Sohle auf Carbon.
Dieser strategische Einsatz von Verbundwerkstoffen spart massiv Gewicht ein, das die Ingenieurinnen und Ingenieure an anderer Stelle gewinnbringend investieren konnten. Laut Ping-Präsident John K. Solheim ist dies der Schlüssel zum Erfolg: „Unser rekordverdächtiges kombiniertes MOI im G440 K Driver ist primär auf die neue Carbon-Krone und -Sohle namens Dual Carbonfly Wrap zurückzuführen, die erhebliche Gewichtseinsparungen ermöglicht.“
Sie können den Ping G440 K Driver bei All4Golf bereits in beiden Varianten vorbestellen.
Die wohl wichtigste Neuerung für die Praxis ist die Integration des bewährten „CG Shifters“. Bisher mussten sich Spielerinnen und Spieler oft entscheiden: Entweder ein Modell mit extrem hohem Trägheitsmoment (wie der G430 MAX 10K) oder ein Driver mit verschiebbaren Gewichten.
Der Ping G440 K Driver vereint nun beides. Ein hochdichtes Wolfram-Gewicht am Heck des Schlägers kann in drei Positionen (Draw, Neutral, Fade) arretiert werden. Damit lässt sich die Flugkurve beeinflussen, ohne die grundlegende Stabilität des 460-ccm-Kopfes zu opfern. Laut Hersteller ist das Back-Weight sogar vier Gramm schwerer als beim direkten Vorgänger, was den Schwerpunkt (CG) noch tiefer und weiter nach hinten wandern lässt.
Auch bei der Schlagfläche des Ping G440 K Driver gibt es Verfeinerungen. Die bewährte T9S+ Forged Face wurde in ihrer VFT-Struktur (Variable Face Thickness) optimiert. Das Ziel: Mehr Flexibilität über die gesamte Fläche, um auch bei Treffern außerhalb der Mitte konstante Ballgeschwindigkeiten zu garantieren. Ergänzt wird dies durch die „Spinsistency“-Technologie, eine spezielle Krümmung der Schlagfläche, die den Spin bei getoppten oder hoch getroffenen Bällen normalisiert.
Ein kritischer Punkt bei Carbon-Konstruktionen ist oft der Klang, der von vielen Aktiven als „dumpf“ empfunden wird. PING begegnet diesem Problem mit einer inneren Architektur aus Rippenstrukturen und einer „Composite Crown Bridge“. Das Ergebnis soll laut den Entwicklerinnen und Entwicklern eine kraftvolle und angenehme Akustik sein, die das Feedback eines klassischen Titandrivers bewahrt.
Neutral betrachtet positioniert sich der Ping G440 K Driver als das „Sicherheitsnetz“ unter den High-End-Schlägern. Er ist für eine breite Masse an Spielstärken konzipiert, dürfte aber besonders für zwei Gruppen interessant sein:
Für Golferinnen und Golfer mit sehr langsamen Schwunggeschwindigkeiten bietet PING zudem den Ping G440 K HL Driver (High Launch) an. Durch leichtere Komponenten (Schaft, Griff und ein 28g-Gewicht) soll hier die Schlägerkopfgeschwindigkeit mechanisch gesteigert werden.
Mit dem G440 K liefert PING eine logische Weiterentwicklung. Die Kombination aus der Fehlerverzeihung der 10K-Klasse und der Flexibilität eines verschiebbaren Gewichts markiert einen neuen Standard im Portfolio der Marke.
Die wichtigsten Fakten zum Ping G440 K Driver im Überblick:
13 Jan 2026
Der neue Ping Diver G440 K Max ist in zwei Varianten erhältlich. (Foto: Ping)