


Es gibt Golfschläger, und dann gibt es Scotty Cameron Putter. Wer einmal einen dieser präzisionsgefrästen Putters in den Händen gehalten hat, versteht sofort, warum Profis und ambitionierte Amateurgolferinnen und -golfer weltweit bereit sind, für ein einziges Modell mehrere Hundert Euro auszugeben – und warum die Wartelisten für limitierte Editionen mitunter länger sind als die Saison selbst. Scotty Cameron Putter sind kein gewöhnliches Golfequipment. Sie sind ein Statement. Ein Kult. Und vor allem: das Ergebnis jahrzehntelanger Handwerkskunst, wissenschaftlicher Materialforschung und des intensiven Austauschs mit den besten Putterinnen und Puttern der Welt.
Dieser Artikel beleuchtet, wer hinter der Marke steckt, welche Unternehmensstruktur sie trägt, welche Technologien ihre Putter so besonders machen – und welche Modelle für welche Spielerinnen und Spieler die richtige Wahl sein könnten.
Die Geschichte von Scotty Cameron beginnt nicht in einem modernen Hightech-Labor, sondern in einer Garage in Südkalifornien. Um 1989 begann Scott Cameron, handgefertigte Putter für Profispielerinnen und -spieler auf der PGA Tour herzustellen – die frühen Modelle waren mit „Scott Cameron" gestempelt und aus weichem Kohlenstoffstahl (Carbon Steel) gefräst. Was ihn von anderen Putter-Machern unterschied, war sein Blick für Details: Er ließ keinen Millimeter dem Zufall und entwickelte sein Handwerk ständig weiter.
1994 schloss Scotty Cameron eine Partnerschaft mit Titleist – ein Schritt, der die Marke in eine neue Liga katapultierte, ohne ihre Seele zu verändern. Mit dem Umzug ins Scotty Cameron Putter Studio in Carlsbad, Kalifornien, entstand die Keimzelle einer Putter-Philosophie, die bis heute gilt: Fine Milled Putters – We Only Mill Putters.
Im Putter Studio arbeiten Scotty Cameron und sein Team aus Designerinnen und Designern, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Fitting-Spezialistinnen und -spezialisten täglich daran, Putters zu entwickeln, die nicht nur aussehen wie Kunstwerke, sondern sich auch so anfühlen. Jeder Putter wird aus einem massiven Metallblock gefräst – ein Prozess, der höchste Präzision und Wiederholbarkeit garantiert. Kein Guss, kein Schmieden: ausschließlich Milling.
„Das Ziel ist immer, die Menschen besser putten zu lassen. Alles, was wir tun, hat diesen Fokus", erklärt Austie Rollinson, Senior Director of Putter R&D bei Scotty Cameron, der seit mehr als drei Jahren das Designteam leitet.

Scotty Cameron ist Teil von Acushnet Holdings Corp., einem der einflussreichsten Unternehmen im Golfsport. Unter dem Dach von Acushnet vereinen sich einige der bekanntesten Marken der Branche: Titleist, einer der meistgespielten Golfball-Hersteller der Welt, FootJoy, der führende Hersteller von Golfschuhen und -handschuhen, sowie Pinnacle und Scotty Cameron selbst.
Diese Konzernstruktur ist kein Zufall, sondern Strategie: Auf der PGA Tour und anderen großen Touren weltweit spielen die meisten Scotty Cameron-Nutzerinnen und -nutzer auch den Titleist Pro V1 oder Pro V1x Ball – das bestätigen die wöchentlichen Tour-Berichte eindrücklich. Das Ökosystem aus Golfball, Schlägern und Putter ist aufeinander abgestimmt und schafft eine unvergleichliche Synergie.
Die Zusammenarbeit zwischen den Marken zeigt sich auch in der Entwicklungsarbeit: Feedback von Titleist-Toursponsoren fließt direkt in die Putter-Designs ein. Wenn ein Profispieler oder eine Profispielerin ein Problem mit dem Setup anspricht, reagiert das Team im Putter Studio mitunter innerhalb weniger Tage mit einem maßgeschneiderten Tour-Prototypen.
Diese Einbindung in ein globales Sportunternehmen gibt Scotty Cameron die Ressourcen eines Konzerns – ohne die Handschrift eines Handwerkers zu verlieren.
Erfahren Sie hier mehr über Titleist, FootJoy und die anderen Acushnet-Marken.
Von den Anfängen um 1989 bis etwa 2008 war Carbon Steel das dominierende Material bei Scotty Cameron Puttern. Kohlenstoffstahl ließ sich präzise fräsen, lieferte ein charakteristisch weiches Gefühl und war ideal für die diversen Finishes, für die Cameron bekannt wurde: Oil Can, Chromatic Blue, Copper Plating, Black Pearl, Tour Oil Can – jede Oberfläche erzählte ihre eigene Geschichte und entwickelte mit der Zeit eine individuelle Patina.
„Carbon Steel ist relativ weich und war leicht zu bearbeiten", erklärt Sammler Bill Vogeney, bekannt als „Vog" in der Collector-Community. „Als Scotty Modelle wie den Newport und Laguna entwickelte – inspiriert von populären Designs aus dem Eisenguss – bot sein Carbon Steel den Tourspielern das weichere Gefühl, das sie auf den immer schneller werdenden Grüns benötigten."
Für Sammlerinnen und Sammler sind frühe Carbon-Steel-Putter bis heute begehrte Objekte – gerade wegen der unverwechselbaren Patina, die sie über Jahre entwickeln.

Ab etwa 2003 begann Scotty Cameron, Edelstahl (Stainless Steel) intensiver einzusetzen – zunächst in der Studio-Style-Serie. Edelstahl bot entscheidende Vorteile: Es rostet nicht, ermöglicht austauschbare Sohlengewichte und ist wartungsfreundlicher. Mit der wachsenden Bedeutung von Interchangeable Weights – um die immer schnelleren Grüns optimal abzustimmen – war der Wechsel nahezu unvermeidlich.
Ende 1996 führte Scotty Cameron das Teryllium-Insert in seine Tour-Putter ein – und erzielte damit sofortige Erfolge. Teryllium ist eine Legierung aus zwölf verschiedenen Metallen, die ein unverwechselbar weiches und präzises Gefühl erzeugt. Kein Polymer, kein billiges Kunststoff-Insert: Cameron wollte ausschließlich Materialien verwenden, die dem Anspruch des Putters gerecht werden.
Den Unterschied hörte Cameron sogar mit dem Ohr: Bei einem Besuch eines ehemaligen Weltranglistenersten im Putter Studio fiel ihm auf, dass der verwendete Polymer-Insert des Konkurrenzputters einen leicht veränderten Klang erzeugte. Die Inspektion zeigte: Das Insert war gebrochen. Ein gebrochener Insert – und damit eine veränderte Performance – war kaum spürbar, aber für Scotty Cameron hörbar.
Die Teryllium-Inserts wurden seither in zahllosen Variationen verfeinert: T10, T22, Champions Choice, Button Back – jede Generation eine Hommage an das Original und ein Schritt nach vorne. Noch heute feiert die H25 Limited Teryllium Newport 2 (Dezember 2025) den 25. Jahrestag dieses besonderen Materials.
Das Kürzel GSS steht für German Stainless Steel und bezeichnet den hochwertigsten Edelstahl, den Scotty Cameron für seine Putter verwendet. Tour-Putter mit GSS-Insert gelten unter Spielerinnen und Spielern als besonders präzise und reaktionsschnell – ein Qualitätsversprechen, das auf der Tour täglich unter Beweis gestellt wird.
Lernen Sie hier die TaylorMade Spider Putter kennen.
Mit der Einführung der Studio Style-Linie 2025 brachte Scotty Cameron Carbon Steel in einer modernen Form zurück: als Studio Carbon Steel (SCS) Face Insert. Nach umfangreichen Tests erwies sich Carbon Steel als das Material mit der höchsten Dämpfungskapazität – besser als Teryllium, Edelstahl oder Aluminium. Ein neues Vernickelungsverfahren (Electroless Nickel Plating) schützt das Insert vor Korrosion, ohne das weiche Gefühl zu kompromittieren.
Ergänzt wird das SCS-Insert durch die Chain-Link Face Milling-Technologie: Ein spezielles Fräsmuster, das die Anzahl der Kontaktpunkte zwischen Putterfläche und Ball beim Aufprall reduziert. Das Ergebnis ist ein weicherer Klang, eine konsistentere Ballrolle – und dennoch das präzise Feedback, das Scotty Cameron-Putterinnen und -Putter so schätzen.
„Die Kombination aus Carbonstahl und Chain-Link-Fräsung sorgt für ein außergewöhnliches Gefühl, Rollverhalten und Feedback von der Putterfläche", so Austie Rollinson.
Scotty Cameron fräst ausnahmslos alle Putter aus dem Vollen – Guss und Schmieden kommen nicht infrage. Der Grund: Nur durch CNC-Milling (Computer Numerical Control) lässt sich die nötige Präzision und Wiederholbarkeit gewährleisten. Putter Nummer 1 soll genauso aussehen und sich genauso anfühlen wie Putter Nummer 1.000.
„Die Schlagfläche muss perfekt flach sein. Zu sehen, wo die Fläche zeigt, ist entscheidend dafür, wohin der Ball rollt", erklärt Rollinson. „Und durch verschiedene Fräsmuster – tief, mittel oder flach – können wir den Klang sehr präzise abstimmen. Mehr Textur bedeutet weniger Kontaktfläche mit dem Ball beim Aufprall – das macht den Klang weicher."
Ein häufig diskutiertes Thema im Putter-Design ist das Moment of Inertia (MOI) – also der Widerstand des Putterkopfes gegen Verdrehen bei Fehltreffern. Je höher das MOI, desto verzeihender der Putter. Mallet-Putter bieten durch ihre größere Form naturgemäß ein höheres MOI als Blade-Putter.
Rollinson warnt jedoch vor dem Irrglauben, mehr MOI sei immer besser: „Je größer der Putter wird, desto tiefer wandert der Schwerpunkt (Center of Gravity, CG) nach hinten. Und ein tiefer CG bedeutet: Selbst bei kleiner Fehldrehung bewegt sich die Schlagfläche weit weg von ihrer Ausgangsposition." Die ideale Kombination ist laut Rollinson ein hohes MOI bei möglichst flachem CG – eine Herausforderung, die Scotty Cameron durch Multi-Material-Konstruktionen (Edelstahl + Aluminium) löst.
Wie gut sind Putter von Odyssey? Hier erfahren Sie es.
Scotty Cameron Putter kommen standardmäßig mit 3,5 Grad Loft – eine Zahl, die sich aus der modernen Agronomie ergibt. Grüns werden heute so kurz gemäht, dass der Golfball in einer kleinen Vertiefung ruht. Die 3,5 Grad heben ihn sanft aus dieser Vertiefung heraus und bringen ihn auf eine reine Rollbahn – ohne Hüpfer oder Sprünge.
Ebenso durchdacht ist das Längensystem: Pro Zoll kürzerer Schaft werden 10 Gramm Kopfgewicht ergänzt – um das Balancegefühl konstant zu halten. Ein 33-Zoll-Putter hat also schwerere Sohlengewichte als ein 35-Zoll-Modell. „Scotty hat das durch jahrelanges Arbeiten mit Tourspielern herausgefunden – und es deckt sich exakt mit den physikalischen Berechnungen", so Rollinson.
Die Phantom-Serie ist Scotty Camerons Antwort auf die wachsende Nachfrage nach Mallet-Puttern – sowohl auf der Tour als auch unter engagierten Amateurgolferinnen und -golfern. Mit der 2026er-Generation hat die Phantom-Familie eine entscheidende Weiterentwicklung erfahren: Alle Modelle tragen nun das neue Full-Face Studio Carbon Steel Insert mit Chain-Link Face Milling, eine flachere Sohle für stabileren Bodenkontakt und überarbeitete Kopfformen, die durch direktes Tour-Feedback entstanden sind.
„Die Beliebtheit von Mallet-Puttern wächst kontinuierlich, sowohl auf der Tour als auch bei engagierten Golferinnen und Golfern überall", erklärt Rollinson. „Es gibt nicht den einen richtigen Weg zu putten – und die neue Phantom-Linie ist ein gutes Beispiel dafür."
Phantom 5 / 5.2 / 5.5 / 5 OC
Der Phantom 5 ist ein moderner Wingback-Mallet mit kompakter Form – ein langjähriger Favorit der Tour. Er ist in vier Konfigurationen erhältlich:
Gespielt von Tour-Stars wie Justin Thomas und Russell Henley ist der Phantom 5 das meistverwendete Mallet der Phantom-Familie auf der Tour.
Phantom 7 / 7.2 / 7.5
Der Phantom 7 überzeugt mit einem größeren, eckigen Wingback-Profil und längeren Flügeln, die eine Rail-ähnliche Ausrichtungshilfe bieten. Drei Schaftkonfigurationen – Double Bend, Plumbing Neck und Jet Neck – decken unterschiedliche Spielerprofile ab.
Phantom 9R / 9.2R
Das „R" steht für „Rounded": Der Phantom 9R ist die weiterentwickelte Version des Phantom 9 mit weicheren Konturen und überarbeiteten Kanten. Cameron Young, zweifacher PGA-Tour-Sieger 2025/2026, vertraut seit Jahren auf diesen Kopf. Zwei Ausrichtungsvarianten (lange oder kurze Sichtlinie) machen das Modell für verschiedene Vorlieben flexibel.
Erfahren Sie hier mehr über die Scotty Cameron Putter Phantom 5, 7 und 9R.
Phantom 3.2 (neu seit Juni 2026)
Der Phantom 3.2 ist ein kompakter Mid-Mallet, der weiche, runde Konturen mit geraden Ausrichtungslinien verbindet. Mit Plumbing Neck und mehrfachen Ausrichtungshilfen (Tri-Line, T-Crown, offene Slots) richtet er sich an Spielerinnen und Spieler, die von Blade-artigen Modellen auf ein kompaktes Mallet wechseln möchten.
Phantom 12 (neu seit Juni 2026)
Der Phantom 12 ist der größte und stabilste Putter der Phantom-Familie – mit dem tiefsten und niedrigsten CG der gesamten Linie. Multi-Material-Konstruktion aus Space Gray Aluminium (Schlagfläche/Mittelkörper) und Edelstahl (ca. 65 % des Kopfgewichts, perimeterbetont) maximiert Stabilität und Verzeihlichkeit.
Phantom 11 / 11R OC / 11 Long Design
Der Phantom 11 ist ein hochstabiler, flächenbalancierter Mallet mit hohem MOI und Multi-Material-Konstruktion. Drei Varianten decken verschiedene Bedürfnisse ab:
Die Studio Style-Linie vereint Scotty Camerons klassische Blade-Philosophie mit moderner Technologie. Alle Modelle tragen das SCS-Insert mit Chain-Link Face Milling. Die Linie umfasst Blades sowie kompakte Mid-Mallets.
Newport-Familie
Die Newport-Modelle sind das Herzstück der Scotty Cameron-Identität – zeitlose Blade-Putter mit plumbing neck oder Jet Neck, die auf der Tour Jahrzehnte an Siegen vorzuweisen haben:
Fastback-Familie
Kompakte Mid-Mallets mit Ring-Weighting und High-Contrast-Ausrichtung (schwarze Aluminium-Inlays gegen Edelstahlkörper):
Squareback-Familie
Eckige Mid-Mallets mit markanter Zwei-Ton-Optik und hohem MOI:
Catalina
Leicht breitere Blade-Form mit Single-Bend-Schaft für nahezu flächenbalancierte Performance – auch für Linkshänderinnen und -händer erhältlich.
Scotty Cameron veröffentlicht regelmäßig streng limitierte Editionen, die Sammlerwert und Tour-Performance vereinen. Eine Auswahl der aktuellen Releases:
Phantom Black Series (Juli 2025)
Vier Phantom-Modelle (5.5, 7, 9.2R, 11) im Tour Black PVD-Finish – inspiriert durch konkrete Tour-Spieleranforderungen. Mit Chain-Link Face Milling, individuellen Ausrichtungskonfigurationen und einem MSRP von 750 €.
Studio Xperimental Limited (Oktober 2025)
Squareback 2 und Fastback 2 in Steel Gray PVD-Finish mit schwarzem Nickel-SCS-Insert und Custom-Graphitschaft. Limitiert, tour-inspiriert, zu 999 € – ein Artikel zu dieser Edition ist bereits auf greenfeed.news erschienen.
H25 Limited Teryllium Newport 2 (Dezember 2025)
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Teryllium-Inserts – mit retro TEi3-Gravur, Black PVD-Finish und Copper-Paintfill-Akzenten. Limitiert auf eine kleine Stückzahl.
My Girl „Pink & Pearls" (November 2025)
Scotty Camerons 24. My-Girl-Edition: ein Phantom-5-Prototyp in leuchtendem Pink mit Perlmutt-Details – ein Sammlerstück und ein Hochleistungsputter zugleich.
Hier erfahren Sie mehr über den Scotty Cameron My Girl Putter "Pink & Pearls".

Neben den aktuellen Linien existiert eine Fülle von Modellen, die auf der Tour gespielt werden oder wurden und für Sammlerinnen und Sammler wie für ambitionierte Spielerinnen und Spieler von besonderem Interesse sind:
Die Wahl des richtigen Putters ist eine der persönlichsten Entscheidungen im Golfsport. Vier Faktoren bestimmen laut dem Scotty Cameron Putter Studio, welches Modell am besten zu einer Spielerin oder einem Spieler passt:
Toe Flow – auch Face Awareness genannt – beschreibt, wie stark der Putterkopf während des Schwungs rotiert. Dies ist direkt von der Hals- und Schaftkonfiguration abhängig:
Wer sich lieber an der führenden Kante (Leading Edge) ausrichtet, fühlt sich mit Jet Neck oder Mid-Bend wohler – der Schaft „verschwindet" optisch beim Ansprechen. Wer den Plumbing Neck als Ausrichtungshilfe nutzt (viele ehemalige Blade-Spielerinnen und -spieler), findet in den .2-Modellen (Phantom 5.2, 7.2, Newport 2) einen vertrauten Einstieg ins Mallet-Segment.
Tiefe Hände und eine gebeugte Haltung sprechen eher für kürzere Putter (33 Zoll) und Modelle mit mehr Toe Flow. Hohe Hände und eine aufrechte Haltung legen einen längeren Putter (34–35 Zoll) und ein flächenbalanciertes Modell nahe.
Die klassische Frage, auf die es keine universelle Antwort gibt:
Das Scotty Cameron Putter Studio bietet professionelle Fitting-Sessions an, bei denen alle diese Faktoren systematisch analysiert werden. Auch bei ALL4GOLF stehen Fitting-Angebote zur Verfügung – für Spielerinnen und Spieler, die nicht raten, sondern wissen wollen, was zu ihrem Spiel passt.
Keine andere Puttermarke der Welt ist auf den großen Golftouren so präsent wie Scotty Cameron. Woche für Woche bestätigen die Statistiken: Scotty Cameron ist die meistgespielte Puttermarke auf der PGA Tour – und das seit Jahren.
Allein in der Saison 2025/2026 wurden mit Scotty Cameron Puttern Dutzende Turniersiege auf der PGA Tour, LPGA Tour, DP World Tour, Korn Ferry Tour, Asian Tour, JLPGA, KLPGA und weiteren Touren eingefahren. Ein Auszug der bemerkenswertesten Erfolge:
Cameron Young hat seit seinem Debüt auf der PGA Tour ausschließlich Phantom-Mallet-Putter gespielt. 2025 gewann er mit dem Phantom 9.5R die Wyndham Championship – sein erster PGA-Tour-Titel – und schloss die Saison als Siebter in Strokes Gained: Putting ab. 2026 gewann er mit demselben Modell sowohl THE PLAYERS Championship als auch das Cadillac Championship in Doral.
„Es gibt ein Element der Verzeihlichkeit, das für mich einfach Sinn macht. Ich habe gelernt, die Art und Weise zu mögen, wie Phantom-Mallets aussehen. Wenn ich jetzt auf ein Blade schaue, habe ich Mühe, es auszurichten", sagt Young.

Jackson Koivun, gerade 21 Jahre alt und nur 24 Tage im Profibetrieb, gewann 2026 das 3M Open mit einem Scotty Cameron Phantom 9.5R Tour Prototype – und stellte dabei einen neuen Turnierrekord mit 25 unter Par auf. Er gewann dabei mit 6,395 Strokes Gained Putting das Statistikduell gegen das gesamte Feld.
Russell Henley wechselte Ende 2023 vom Newport-Style-Blade zum Phantom 5 und verbesserte sich in Strokes Gained: Putting von Rang 120 auf Rang 39 in nur einer Saison. 2026 gewann er damit das Charles Schwab Challenge – mit vier aufeinanderfolgenden Birdies auf den letzten Löchern, inklusive drei 15-Fuß-Putts und einem Playoff-Birdie.
„Er spielte einen Putter mit wenig MOI und wir wechselten zum Phantom 5, der face-balanced und MOI-stärker ist. Das hat wirklich geholfen – er startet mehr Putts auf der Linie", kommentierte Putting-Coach Phil Kenyon.
Für Justin Thomas ist der Phantom 5 nicht nur ein Werkzeug, sondern eine Überzeugung. Mit diesem Mallet gewann er 2025 das RBC Heritage nach einem Playoff mit einem 21-Fuß-Birdie-Putt. Das Setup seines Phantom 5 entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Scotty Cameron Putter Studio – ein eigens angepasster Schaftbogen für die perfekte Handhöhe.
Tom Kim ist der lebende Beweis, dass ein Scotty Cameron nicht das modernste Modell sein muss, um zu dominieren. Mit seinem Timeless TT GSS Newport 2-style Tour Prototype – dem gleichen Putter, mit dem er seinen ersten PGA-Tour-Sieg 2022 einfuhr – gewann er 2026 das Genesis Scottish Open. Sein Putter hat mehrere Europareisen mitgemacht und hat seine Karriere mitgeprägt.
Bud Cauley war auf der PGA Tour stets ein Newport-2-Spieler – bis er sich kurz vor dem RBC Canadian Open 2026 für den mittschaftigen GoLo 7 CS (Center Shaft) entschied. Das Ergebnis: Sieg, 6,709 Strokes Gained Putting und über 317 Fuß gemachte Putts. „Ich bin linksaugenbeherrschend und mir wurde gesagt, dass ein mittlerer Schaft für solche Spieler optisch besser aussehen kann. Es stimmt – der Putter sieht für mich viel quadratischer aus", so Cauley.
Warum sind Scotty Cameron Putter so teuer?
Scotty Cameron Putter werden ausschließlich aus dem Vollen gefräst – ein aufwendiger Prozess, der höchste Präzision garantiert, aber mehr Zeit und Material erfordert als Guss oder Schmieden. Dazu kommen hochwertige Materialien (303 Edelstahl, 6061 Flugzeugaluminium, Carbon Steel Inserts), intensive R&D-Arbeit mit den besten Profis der Welt und die Tatsache, dass jeder Putter im Scotty Cameron Putter Studio in Carlsbad, Kalifornien, entwickelt und überprüft wird. Ein Scotty Cameron ist nicht einfach ein Putter – er ist ein präzisionsgefertigtes Instrument.
Spielen Profis wirklich Scotty Cameron?
Ja – und in beeindruckender Zahl. Scotty Cameron ist die meistgespielte Puttermarke auf der PGA Tour. Allein 2025/2026 wurden Dutzende Turniersiege auf allen großen Touren der Welt mit Scotty Cameron Puttern errungen. Besonders die Phantom-Familie und die Newport 2-artigen Blades dominieren die Tour-Statistiken.
Was ist der Unterschied zwischen Phantom und Studio Style?
Die Phantom-Serie umfasst Mallet-Putter mit größerem Kopf, höherem MOI und verschiedenen Schaft-/Halskonfigurationen. Sie bieten mehr Stabilität und mehr Ausrichtungshilfen. Die Studio Style-Linie beinhaltet klassische Blade-Putter sowie kompakte Mid-Mallets – für Spielerinnen und Spieler, die das direkte, reaktionsschnelle Gefühl eines traditionellen Blades schätzen.
Welcher Scotty Cameron Putter ist der richtige für mich?
Das hängt von Schwungstil, Augendominanz, bevorzugter Ausrichtung und persönlichem Gefühl ab. Als grobe Orientierung: Wer einen ausgeprägten Bogenschwung hat und ein direktes Gefühl liebt, findet im Newport 2 einen idealen Einstieg. Wer mehr Stabilität und Verzeihlichkeit sucht, ist mit einem Phantom 5 oder 7 gut bedient. Ein professionelles Fitting gibt die sicherste Antwort.
Was bedeutet „Circle T" bei Scotty Cameron?
Das Circle-T-Stempel kennzeichnet Tour-Modelle, die speziell für Profispielerinnen und -spieler gefertigt wurden. Diese Putter sind nicht für den regulären Handel bestimmt und werden daher von Sammlerinnen und Sammlern besonders geschätzt.
Was ist GSS bei Scotty Cameron?
GSS steht für German Stainless Steel – den hochwertigsten Edelstahl, den Scotty Cameron für seine Face Inserts verwendet. Tour-Putter mit GSS-Insert gelten als besonders reaktionsschnell und präzise im Feedback.
Scotty Cameron Putter sind das Ergebnis von mehr als drei Jahrzehnten Hingabe an ein einziges Handwerk: das Putten besser zu machen. Von der Garage in Südkalifornien bis in die Hände der besten Golferinnen und Golfer der Welt hat sich die Marke stets treu geblieben – kompromisslose Materialqualität, innovative Technologie und der direkte Dialog mit dem Tour-Sport.
Ob klassischer Newport 2, moderner Phantom 5 oder limitierter Studio Xperimental: Jeder Scotty Cameron erzählt eine Geschichte aus Präzision, Leidenschaft und dem unbedingten Willen, jede Putt-Chance zu maximieren.
06 Aug 2026
Scotty Cameron Putter sind seit Jahren der Maßstab für Premium Putter. (Foto: Scotty Cameron)