


Der Midlayer sitzt zwischen Basisschicht und Außenschicht. Er hält Sie warm, wenn es kühl ist, und lässt sich schnell an- oder ausziehen, wenn sich die Temperatur auf dem Platz ändert. Im Herbst wird er zur wichtigsten Lage, wenn der Wind auffrischt oder ein Schauer kommt und die Regenjacke noch im Bag liegt. Ob Hoodie, Strickpullover oder Weste: Entscheidend ist, wie viel Wärme Sie brauchen und wie viel Bewegungsfreiheit Sie im Schwung benötigen.
Bei der Auswahl helfen drei Fragen. Wie viel Wärme soll die Schicht liefern? Wie gut schützt sie vor Wind und leichtem Regen? Und wie gut lässt sie sich unter einer Jacke tragen? Die folgenden fünf Modelle beantworten diese Fragen unterschiedlich.
Galvin Green Hoodie Daphne
Der Hoodie besteht zu 60 % aus recyceltem Polyester und ergänzt um 33 % Polyester sowie 7 % Elasthan. Das weiche INSULA-Gewebe soll atmungsaktiv und zugleich wärmend sein. Laut Hersteller liefert der Warming Effect #2 mehr Wärme als ein Standard-Midlayer. Die integrierte Kapuze schützt zusätzlich vor Wind und Kühle. Das Material ist bluesign zugelassen und OEKO-TEX STANDARD 100 zertifiziert. Der Hoodie eignet sich, wenn Sie an kalten Tagen eine weiche, elastische Schicht bevorzugen.
Mehr lesen: Gut gerüstet für die Herbstrunde - Fünf Regenjacken für Golferinnen
Macade Knit Pullover
Der Strickpullover besteht aus 95 % BCI-Baumwolle und 5 % Kaschmir. Laut Beschreibung verleiht die Mischung ihm einen weichen Griff und eine natürliche Wärmeisolierung, ohne aufzutragen. Die cleane, zurückhaltende Optik und die entspannte Passform machen ihn zum vielseitigen Begleiter auf dem Platz, im Clubhouse und in der Freizeit. Eine technische Wetterschutzfunktion hat er nicht. Er ist deshalb eher für milde kühle Tage gedacht als für Wind und Regen.
Abacus Layer Liffin Knitted
Der Full-Zip-Pullover kombiniert 30 % Merinowolle, 25 % Nylon und 45 % Acryl. Ein Stretch-Innenfutter soll vor Wind schützen, und die Windvent-Technologie wird als atmungsaktiv und wasserabweisend beschrieben. Der durchgehende Reißverschluss erlaubt es, den Pullover offen zu tragen oder die Wärme gezielt zu regulieren. Rippbündchen an Ärmeln und Saum halten kalten Wind fern. Das Modell lässt sich zudem klein zusammenfalten und passt in die Golftasche.

Under Armour Pro Insulated Weste
Die isolierte Weste besteht aus 100 % Polyester und enthält 100 Gramm Isolierung, die gezielt am Oberkörper platziert ist. Das ColdGear® Infrared Futter soll die Körperwärme halten, die UA-Storm-Technologie stößt laut Hersteller Regen ab. Der 4-Wege-Stretch erlaubt volle Bewegungsfreiheit. Da die Arme frei bleiben, eignet sich die Weste für Golferinnen, die am Oberkörper Wärme brauchen, ohne im Schwung eingeschränkt zu sein.
Mehr lesen: Golf-Regenhosen für Damen - Fünf Modelle für nasse Herbstrunden
adidas Ultimate365+ Climawarm Weste
Die gesteppte Weste besteht zu 83 % aus recyceltem Polyamid und 17 % Elasthan. Die PrimaLoft®-Isolation mit CLIMAWARM+-Technologie soll auch bei Nässe wärmen, weil synthetische Füllungen ihre Isolationskraft bei Feuchtigkeit weitgehend behalten. Wasserabweisende und windresistente Materialien schützen bei leichtem Regen und Wind. Der 2-Wege-Reißverschluss lässt sich von unten öffnen, die Regular Fit bietet Bewegungsfreiheit. Mit rund 330 Gramm ist die Weste angenehm leicht.
Probieren Sie den Midlayer am besten zusammen mit Ihrer Regenjacke oder Windjacke an. Erst dann zeigt sich, ob Schultern und Arme im Schwung genug Spielraum haben.
25 Oct 2026
Ein Mid-Layer kann unterschiedliche Funktionen und Aufgaben haben. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung. (Foto: Adobe Stock)