


Noch eine Wolke am Horizont – und trotzdem weiterspielen? Mit der passenden Regenjacke sind Sie auf Wetterwechsel vorbereitet. Für Golferinnen zählt dabei nicht nur der Nässeschutz: Die Jacke sollte über Ihre Herbstkleidung passen und beim Ausholen genügend Spielraum lassen. Unsere Auswahl zeigt fünf unterschiedliche Ansätze, von der gefütterten Kapuzenjacke bis zur dreilagigen Stretchkonstruktion.
Beginnen Sie bei der Passform: Eine Jacke, die im Stand gut sitzt, kann beim Schwung an Schultern oder Rücken spannen. Testen Sie deshalb typische Golfbewegungen und tragen Sie beim Anprobieren den Pullover oder Midlayer, den Sie auch auf dem Platz nutzen. Stretch, vorgeformte Ärmel und verstellbare Abschlüsse können den Sitz unterstützen. Ein Zwei-Wege-Reißverschluss lässt sich zusätzlich von unten öffnen und bietet damit weitere Anpassungsmöglichkeiten.
Prüfen Sie anschließend den Wetterschutz als Gesamtsystem. Eine wasserdichte Membran allein sagt noch nicht, wie zuverlässig Nähte und Verschlüsse Regen abhalten. Versiegelte Nähte sind deshalb ein wichtiges Ausstattungsmerkmal. Die Wassersäule beziffert die Druckbeständigkeit des Materials; sie ist keine Garantie für eine bestimmte Spieldauer im Regen.
Auch Feuchtigkeit von innen spielt eine Rolle. Atmungsaktive Materialien unterstützen den Abtransport von Wasserdampf. Numerische Angaben sind allerdings nur bei gleichen Prüfverfahren direkt vergleichbar. Für kühle Runden sollten Sie zudem zwischen Regenschutz und Wärme unterscheiden: Eine ungefütterte Jacke lässt sich mit separat gewählten Wärmeschichten kombinieren; ein Innenfutter bedeutet nicht automatisch zusätzliche Isolation.
Erfahren Sie hier, wie Sie auch Ihre Ausrüstung im Regen auf dem Golfplatz schützen.
Die 84,99 € teure Doro Hood von Cross bietet eine Kapuze, Innenfutter und einen Zwei-Wege-Reißverschluss. Elastische Seiteneinsätze ergänzen die Regular-Fit-Passform. Klettverschlüsse an den Ärmeln und ein Gummizug im Saum ermöglichen Anpassungen; zwei Reißverschluss-Außentaschen bieten Stauraum. Laut Produktbeschreibung ist sie wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv. Wichtig ist jedoch die Einschränkung: Die Nähte sind ausdrücklich nicht verschweißt. Den Wetterschutz der gesamten Jacke sollte man daher nicht allein aus der wasserdichten Materialbeschreibung ableiten. Numerische Leistungswerte fehlen.
Für 89,99 € kombiniert die Hurricane eine 2,5-Lagen-Konstruktion mit Vier-Wege-Stretch und vorgeformten Ärmeln. Sie wird als besonders leicht beschrieben und besitzt weder Innenfutter noch Kapuze. Ihre Wassersäule beträgt 15.000 mm, die Atmungsaktivität 15.000 g/m²/24 h. Hinzu kommen wasserabweisende Front- und Taschenreißverschlüsse, ein Zwei-Wege-Frontverschluss sowie ein verstellbarer Kragen und Saum. Die Passform ist als Slim Fit angegeben; die Produktempfehlung lautet, eine Nummer größer zu wählen. Gerade mit einer wärmenden Schicht darunter lohnt sich eine sorgfältige Größenprüfung.
Die HydroKnit von FootJoy kostet 144,99 € und setzt laut Beschreibung auf wärmende Eigenschaften, Wasserdichtigkeit und Vier-Wege-Stretch. Regular Fit, ein kurzer Stehkragen und ein durchgehender Reißverschluss prägen den reduzierten Aufbau. Außentaschen sind nicht vorhanden – wer Scorekarte oder kleine Gegenstände in der Jacke verstauen möchte, sollte das berücksichtigen. Angaben zu Wassersäule, Atmungsaktivität und Nahtversiegelung fehlen. Sie ist damit besonders für Golferinnen interessant, die Wärme und elastisches Material suchen; ein detaillierter technischer Vergleich des Regenschutzes ist anhand der vorliegenden Daten nicht möglich.
Die 179,99 € teure Abacus Bounce bietet 15.000 mm Wassersäule und 15.000 g/m²/24 h Atmungsaktivität. Hervorzuheben sind die ausdrücklich versiegelten Nähte und Reißverschlüsse. Das elastische Regular-Fit-Modell verzichtet auf eine Kapuze und verfügt über drei Reißverschlusstaschen, darunter eine Brusttasche. Elastische Ärmelbündchen, ein verstellbarer Saum, Kinnschutz und eine leicht verlängerte Rückenpartie ergänzen die Ausstattung. Damit verbindet die Bounce dokumentierte Wetterschutzdetails mit vergleichsweise viel Stauraum.
Mit 359,99 € ist die Galvin Green Abby das teuerste Modell dieser Auswahl. Ihre PERTEX-Shield-3-Lagen-Stretchkonstruktion besitzt eine PU-Membran; das Außenmaterial besteht aus 85 % recyceltem Polyamid und 15 % Elasthan. Laut Beschreibung wurde die Jacke ohne absichtlichen Einsatz von PFAS hergestellt. Die glatte Innenseite soll Reibung an darunterliegender Kleidung reduzieren. Geformte Ärmel, verstellbare Manschetten, ein Saumkordelzug und ein Zwei-Wege-Reißverschluss unterstützen die Anpassung. Vordertaschen ergänzen die Ausstattung. Die Abby wird als wasserdicht, windabweisend und hoch atmungsaktiv beschrieben; numerische Vergleichswerte fehlen.
Suchen Sie eine Kapuze, rückt die Doro Hood in den Blick – mit der genannten Einschränkung bei den Nähten. Die Hurricane kombiniert einen schmalen Schnitt mit Stretch und niedrigem Preis. HydroKnit setzt auf Wärme, Bounce auf versiegelte Details und Taschen. Abby bietet einen dreilagigen Aufbau mit umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten. Entscheidend ist, welche Kombination zu Ihrer Kleidung, Ihrem Budget und Ihrer Nutzung passt.
15 Oct 2026
Mit der richtigen Regenjacke kommen Golferinnen auch im Herbst trocken über den Golfplatz. (Foto: Adobe Stock)