


Die US Open ist bekannt dafür, die besten Golfer der Welt an ihre physischen und mentalen Grenzen zu bringen. Im Juni 2026 kehrt die 126. Ausgabe der Meisterschaft in den legendären Shinnecock Hills Golf Club auf Long Island zurück. Nach der Sensation im Jahr 2025, als sich der US-Amerikaner J.J. Spaun in Oakmont den Titel sicherte, blickt die Fachwelt gespannt darauf, ob die Superstars wie Scottie Scheffler oder Jon Rahm auf diesem extrem anspruchsvollen Linkskurs zurückschlagen können.
Die US Open wird traditionell am Wochenende des US-Vatertags ausgetragen. Im Jahr 2026 findet das Turnier vom 18. bis 21. Juni statt. Die Vorbereitungen vor Ort beginnen mit den offiziellen Trainingstagen ab dem 15. Juni, an denen die Spieler versuchen, die oft extrem schnellen Grüns und das dichte Rough von Shinnecock Hills zu entschlüsseln.
Austragungsort ist der Shinnecock Hills Golf Club in Southampton, New York. Er gilt als einer der ältesten und exklusivsten Golfclubs der USA und ist berühmt für seine exponierte Lage, die ihn anfällig für starke Winde vom Atlantik macht. Shinnecock ist einer der wenigen Kurse, die in drei verschiedenen Jahrhunderten (1896, 1986, 1995, 2004, 2018 und nun 2026) die US Open beherbergten. Zuletzt fand die "Offene Amerikanische" hier vor acht Jahren statt. Im Video sehen sie das Course Layout von 2018. Damals setzte sich Brooks Koepka mit eins über Par durch.
Der Titelverteidiger für 2026 ist J.J. Spaun, der 2025 mit einer beeindruckenden defensiven Taktik das Feld in Oakmont anführte. Der Amerikaner sicherte sich bei der US Open im vergangenen Jahr seinen ersten Major-Titel. Die Austragungen zwischen 1895 und 1910 wurden alle von britischen Golfern gewonnen, ehe 1911 zum ersten Mal ein Amerikaner bei seiner"Home Open" triumphierte. Die US Open hat eine lange Liste legendärer Champions. Den Rekord für die meisten Siege teilen sich vier Spieler:
Die US Open ist das Major mit dem historisch oft höchsten Preispool. Für 2026 wird eine Gesamtsumme von ca. 21,5 Millionen US-Dollar erwartet.

Aufgrund der Lage in New York (Eastern Standard Time) müssen europäische Fans mit einer Zeitverschiebung von sechs Stunden rechnen.
Die Tickets werden direkt über die USGA (United States Golf Association) vertrieben:
Der Name ist Programm: Die US Open ist tatsächlich offen für jeden (Profi oder Amateur mit einem Handicap von maximal 1,4). Jedes Jahr nehmen tausende Spieler an den „Local“ und „Sectional Qualifiers“ (auch „Golf’s Longest Day“ genannt) teil, um einen der begehrten Plätze im 156-köpfigen Feld zu ergattern.
Shinnecock Hills bietet spektakuläre Dünenlandschaften, die hervorragende natürliche Tribünen bilden. Da das Gelände sehr weitläufig und windanfällig ist, wird Zuschauern empfohlen, windfeste Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen. Im Gegensatz zum Masters herrscht hier eine eher sportlich-laute Atmosphäre, besonders wenn lokale New Yorker Favoriten abschlagen.
11 Jan 2026
Die US Open 2026, das dritte Golf-Major des Jahres, findet im Shinnecock Hills Golf Club statt. Im Bild: Justin Rose mit der US-Open-Trophäe. (Foto: Imago / UPI Photo)