


Mit der Vorstellung der neuen Serie untermauert TaylorMade seinen Anspruch, die technologische Speerspitze im Golfmarkt zu besetzen. Im Zentrum der neuen TaylorMade Qi4D Driver steht nicht mehr nur die reine Fehlerverzeihung, sondern ein hochkomplexes Zusammenspiel aus Aerodynamik, Materialphysik und einer neuen Philosophie des Custom-Fittings. Wir haben die Details der vier neuen Modelle für alle Spielerinnen und Spieler analysiert.
Das Fundament der neuen Serie bleibt die 60x Carbon Twist Face. TaylorMade hat die Schlagfläche für den TaylorMade Qi4D Driver jedoch für 2026 grundlegend überarbeitet. Durch den Einsatz von Carbon, das signifikant leichter als das herkömmliche Titan ist, können die Ingenieurinnen und Ingenieure die Masse im Schlägerkopf effizienter verteilen.
Ein entscheidendes Update ist der sogenannte „Reengineered Roll Radius“. In der Vergangenheit führten Treffer außerhalb der Mitte – insbesondere zu hoch oder zu tief auf der Schlagfläche – zu starken Schwankungen in den Spin-Raten und damit zu unpräzisen Längen für die Golferinnen und Golfer. Die neue Krümmung der Schlagfläche stabilisiert diese Spin-Werte über die gesamte Fläche hinweg, was zu einer deutlich engeren Streuung führt. Unterstützt wird dies durch die mittels Finite-Elemente-Analyse (FEA) optimierte Speed Pocket, die vor allem bei dünnen Treffern im unteren Bereich der Schlagfläche die Ballgeschwindigkeit schützt.
Die Serie ist in vier spezialisierte Ausführungen unterteilt, um jedem Profil der Golferinnen und Golfer gerecht zu werden:
Dieses Modell ist das Herzstück der Serie. Der Standard TaylorMade Qi4D Driver verfügt über das neue Quad Weighting System mit vier beweglichen Gewichten (Trajectory Adjustment System – TAS). Durch die Verteilung von zwei 9g- und zwei 4g-Gewichten lässt sich der Schläger von einer extrem stabilen Konfiguration (Gewichte hinten) bis hin zu einem Draw- oder Fade-Bias (Gewichte in Ferse oder Spitze) feinjustieren.
Der TaylorMade Qi4D Driver in der LS-Variante (Low Spin) ist aerodynamisch am aggressivsten gestaltet. TaylorMade nutzte numerische Strömungsmechanik (CFD), um den Luftwiderstand zu minimieren und den Luftstrom am Heck des Kopfes sauber abreißen zu lassen. Zwei TAS-Gewichte (15g und 4g) erlauben eine präzise Steuerung des Spins.
Beim Max-Modell wurde erstmals ein Collar aus hochwertigem 7075 Flugzeug-Aluminium verwendet. Dieses leichte, aber extrem feste Material ermöglicht es, extrem viel Masse an den Rand des Schlägerkopfes zu verlagern, ohne das Gesamtgewicht zu erhöhen. Das Ergebnis ist das höchste Trägheitsmoment (MOI) in der Firmengeschichte für einen TaylorMade Qi4D Driver.
Dieser TaylorMade Qi4D Driver setzt konsequent auf Gewichtsreduzierung bei Kopf, Schaft und Griff, um die reine Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erhöhen. Ein einzelnes 4g TAS-Gewicht im hinteren Bereich sorgt für einen hohen Launch.
Ein technologisches Highlight ist das neue REAX Schaft-System. TaylorMade bricht mit der traditionellen Einteilung nur nach Flex-Klassen. Stattdessen wird die Rotationsrate der Schlagfläche im Treffmoment als entscheidendes Kriterium herangezogen. Über eine einfache Videoanalyse lässt sich bestimmen, ob Spielerinnen und Spieler ein aktives (HR), ausgeglichenes (MR) oder kontrolliertes (LR) Profil für ihren TaylorMade Qi4D Driver benötigen.
Für den professionellen Einsatz am Launch Monitor bietet TaylorMade zudem die LME-Variante (Launch Monitor Enabled) an. Diese Köpfe besitzen werkseitig integrierte Reflektoren im Face, was die Datenqualität für die Fitterinnen und Fitter auf Systemen wie dem GC Quad erhöht und das manuelle Bekleben der Schläger überflüssig macht.
„Die Qi4D-Familie wurde entwickelt, um Geschwindigkeit und Passform zu vereinen. Wir haben eine Lösung geschaffen, die es allen Golferinnen und Golfern ermöglicht, ihr volles Potenzial am Abschlag auszuschöpfen“, resümiert Brian Bazzel, VP of Product Creation bei TaylorMade.
09 Jan 2026
TaylorMade stellt vier neue Driver-Modelle der Serie Qi4D vor. (Foto: TaylorMade)