


Team USA ist bereit für die Titelverteidigung: Beim Solheim Cup 2026 treten zwölf amerikanische Spielerinnen gegen Team Europa an. Angeführt werden die Titelverteidigerinnen von der Weltranglistenersten Nelly Korda und Kapitänin Angela Stanford. Neben zahlreichen erfahrenen Solheim-Cup-Spielerinnen gehören auch die Debütantinnen Auston Kim und Lindy Duncan zum Kader.
Der 20. Solheim Cup findet vom 11. bis 13. September 2026 bei Bernardus Golf in Cromvoirt in den Niederlanden statt. Wer gehört zum Solheim Cup 2026 Team USA? Wie wurde die Mannschaft zusammengestellt und welche Spielerinnen könnten für die USA besonders wichtig werden? Dieser Überblick stellt Team USA, das Führungsteam und alle zwölf Spielerinnen vor. Die wichtigsten Informationen zu TV-Übertragung, Live-Scores und Spielmodus des Solheim Cups finden Sie in unserem ausführlichen Guide.
Der amerikanische Kader wurde über drei Auswahlwege gebildet. Sieben Spielerinnen erhielten ihren Platz über die US-Solheim-Cup-Punkteliste. Zwei weitere Plätze gingen an die bestplatzierten noch nicht qualifizierten Amerikanerinnen in der Rolex Women’s World Golf Rankings. Die letzten drei Spielerinnen bestimmte Kapitänin Angela Stanford per Captain’s Pick.
Die Qualifikationsphase endete nach der CPKC Women’s Open. Damit standen zunächst neun Spielerinnen automatisch fest. Kurz darauf komplettierte Stanford ihre Mannschaft mit Lindy Duncan, Megan Khang und Rose Zhang.
So funktioniert der Solheim Cup: Regeln und Spielformen des Team-Events.
Über die US-Solheim-Cup-Punkteliste qualifizierten sich Nelly Korda, Angel Yin, Jennifer Kupcho, Yealimi Noh, Auston Kim, Lauren Coughlin und Allisen Corpuz. Korda führte die Auswahl an. Auston Kim war die einzige Debütantin unter den Spielerinnen, die sich auf diesem Weg ihren Platz sicherten.
Andrea Lee und Alison Lee kamen über die Rolex Women’s World Golf Rankings in die Mannschaft. Beide hatten sich nicht über die ersten sieben Positionen der US-Punkteliste qualifiziert, gehörten aber zu den bestplatzierten noch nicht berücksichtigten Amerikanerinnen der Weltrangliste.
Für Andrea Lee ist es die dritte Teilnahme. Alison Lee kehrt ebenfalls zum dritten Mal in das US-Team zurück – nach ihren Einsätzen 2015 und 2024.
Bei ihren persönlichen Nominierungen entschied sich Stanford für drei Spielerinnen mit sehr unterschiedlichen Profilen: Lindy Duncan gibt ihr Debüt, während Megan Khang und Rose Zhang bereits zu den bewährten Kräften des US-Teams gehören.
Über ihre Auswahl sagte Stanford: „Als es darauf ankam, wollte ich bei dem bleiben, woran ich von Anfang an geglaubt hatte. Um in Europa zu gewinnen, wird es großartiges Putten und gute Chemie brauchen. Genau das hat die Entscheidung bestimmt.“
Diese Spielerinnen sind dabei: Lernen Sie hier Team Europe für den Solheim Cup 2026 kennen.
Angela Stanford kennt den Solheim Cup aus zwei Perspektiven. Die siebenfache LPGA-Tour-Siegerin hat sechsmal als Spielerin am Kontinentalduell teilgenommen und war außerdem bereits dreimal Assistant Captain. 2026 übernimmt sie nun erstmals die Verantwortung als Kapitänin des US-Teams.
Unterstützt wird Stanford von Kristy McPherson, Paula Creamer und Brittany Lang. Das Führungsteam bringt damit viel eigene Erfahrung aus dem Solheim Cup mit. Gemeinsam müssen die vier Verantwortlichen nicht nur die sportliche Vorbereitung steuern, sondern auch herausfinden, welche Spielerinnen in den Foursomes und Fourballs am besten harmonieren.
Für Stanford besitzt die neue Aufgabe eine besondere Bedeutung: „Ich bin außerordentlich dankbar, zur nächsten amerikanischen Kapitänin für den Solheim Cup ernannt worden zu sein und mich in eine Liste meiner Vorbilder in diesem Sport einzureihen. Ich habe immer geglaubt, dass ich auf der LPGA Tour mehr als nur mich selbst repräsentiere, und es gibt keine größere Ehre, als mein Land zu vertreten. Ich betrachte dies als den Höhepunkt meiner Karriere.“
Ihre erste Mannschaft besteht aus einem klaren Erfahrungskern und zwei Spielerinnen, die den Wettbewerb erstmals erleben. Das macht die USA zu einem vergleichsweise eingespielten Team – zugleich beginnt für Stanford in Bernardus die wichtigste Bewährungsprobe ihrer neuen Rolle.
Nelly Korda ist das sportliche Gesicht der amerikanischen Mannschaft. Die Floridianerin steht an der Spitze der Weltrangliste, hat 19 LPGA-Turniere gewonnen und vier Major-Titel gesammelt. Beim Solheim Cup 2026 tritt sie zum fünften Mal an.
Korda qualifizierte sich als Führende der US-Punkteliste. Ihre bisherige Solheim-Cup-Bilanz lautet 10:5:1. Sie war bereits 2019, 2021, 2023 und 2024 dabei und kennt damit sowohl enge Duelle als auch den Druck großer Team-Momente.
Für Team USA ist Korda mehr als eine prominente Spielerin an der Spitze der Liste. Als Nummer eins der Welt bringt sie sportliche Autorität mit und dürfte eine zentrale Rolle in den Überlegungen von Stanford spielen. Welche Sessions sie tatsächlich bestreitet und mit wem sie antritt, entscheidet die Kapitänin je nach Match und Teamkonstellation.
Angel Yin wird zum vierten Mal im US-Team stehen. Ihre bisherigen Nominierungen erfolgten 2017 und 2023 als Captain’s Pick sowie 2019 über die Rolex-Weltrangliste. 2026 qualifizierte sie sich zum ersten Mal über die US-Punkteliste.
Yin hat im Solheim Cup bisher fünf Matches gewonnen, drei verloren und eines geteilt. Besonders markant war ihr Auftritt 2019: Gemeinsam mit Ally Ewing gewann sie ein Fourball gegen Anna Nordqvist und Caroline Hedwall mit 7 & 5 – eines der deutlichsten Ergebnisse in der Geschichte des Wettbewerbs.
Auch auf der Tour sammelte Yin in den vergangenen Jahren starke Ergebnisse. Seit der FM Championship 2024 gewann sie die Honda LPGA Thailand und erreichte 13 weitere Top-Ten-Platzierungen. Sie bringt damit Erfahrung, Angriffslust und eine positive sportliche Entwicklung in die US-Auswahl.
Jennifer Kupcho gehört seit 2021 zu jeder US-Mannschaft im Solheim Cup. In Bernardus wird sie ihre vierte Teilnahme bestreiten. Die Coloradan qualifizierte sich bereits auf unterschiedlichen Wegen: 2021 über die Rolex-Weltrangliste, 2023 über die Punkteliste und 2024 als Captain’s Pick. 2026 gelang ihr erneut die direkte Qualifikation über die US-Punkteliste.
Bei ihrem Debüt führte Kupcho das amerikanische Team mit 2,5 Punkten an. Nach der offiziellen Statistik zur Qualifikation kommt sie aktuell auf eine Bilanz von 3:4:1 aus acht Matches. Sie kennt somit alle drei Formate des Wettbewerbs und bringt mehrere Jahre Erfahrung in der US-Mannschaft mit.
Stanford schätzt an Kupcho vor allem ihre Intensität und ihren Kampfgeist: „Ich freue mich sehr, dass Angel und Jennifer nach der Major-Saison ihre Plätze gesichert haben. Ich habe beide in den vergangenen Jahren beobachtet, wie sie die USA vertreten haben, und beide bringen die Intensität mit, die unser Team in Europa brauchen wird. Ich liebe es, dass diese beiden zur selben Zeit ihren Platz gesichert haben. Sie treten sehr ähnlich an und geben niemals auf.“
Yealimi Noh steht zum zweiten Mal im US-Team. Ihr erstes Solheim-Cup-Erlebnis hatte die Kalifornierin 2021. Damals gewann sie zwei Matches und musste sich einmal geschlagen geben.
2026 sicherte sich Noh ihren Platz über die US-Punkteliste. Damit kehrt eine Spielerin zurück, die die Atmosphäre des Wettbewerbs bereits kennt, aber noch nicht über dieselbe langjährige Solheim-Cup-Routine wie Korda, Khang oder Kupcho verfügt. Genau diese Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial macht Noh zu einer interessanten Option für Stanford.
Auston Kim ist eine von zwei Spielerinnen, die beim Solheim Cup 2026 erstmals für die USA antreten. Die Spielerin aus Florida qualifizierte sich automatisch über die US-Punkteliste und musste somit nicht auf eine Captain’s Pick hoffen.
Ihr Debüt steht beispielhaft für den sportlichen Generationenwechsel innerhalb des US-Teams. Kim kommt nicht als Nachrückerin nach Bernardus, sondern als eine der sieben bestplatzierten Spielerinnen des amerikanischen Auswahlverfahrens. Nun muss sie ihre Qualitäten erstmals in den besonderen Formaten des Solheim Cups unter Beweis stellen.
Lauren Coughlin wird ihren zweiten Solheim Cup spielen. Bei ihrem Debüt 2024 blieb die Spielerin aus Virginia ungeschlagen: Sie gewann drei Matches und teilte eines – und trat dabei mit drei verschiedenen Partnerinnen an.
Diese Vielseitigkeit ist im Solheim Cup besonders wertvoll. Die Kapitänin kann eine Spielerin, die mit unterschiedlichen Partnerinnen funktioniert, flexibler einsetzen. Coughlin bringt zudem aktuelles Selbstvertrauen mit: 2026 gewann sie die Aramco Championship und sicherte sich damit ihren dritten LPGA-Tour-Titel.
Allisen Corpuz gehört zum dritten Mal in Folge zur US-Mannschaft. Die Hawaiianerin war bereits 2023 und 2024 dabei und qualifizierte sich 2026 über die US-Punkteliste.
Corpuz gewann 2023 die U.S. Women’s Open und hat im Solheim Cup bisher fünf Siege, zwei Niederlagen und ein geteiltes Match verbucht. Ihre Bilanz und ihre Erfahrung in großen Turnieren machen sie zu einer der stabilen Größen im Kader.
Im Team kann Corpuz eine wichtige Verbindung zwischen der Führungsspielerin Korda und den übrigen Spielerinnen bilden. Sie hat bereits erlebt, wie schnell sich die Dynamik zwischen den verschiedenen Matchplay-Formaten verändert.
Andrea Lee qualifizierte sich über die Rolex-Weltrangliste für ihre dritte Teilnahme. Die Kalifornierin kommt auf eine bisherige Solheim-Cup-Bilanz von 3:2:2.
Besonders erfolgreich war Lee 2024 gemeinsam mit Rose Zhang. Das Duo gewann seine beiden Fourball-Matches deutlich mit 5 & 4 und 6 & 4. Ob Stanford erneut auf diese Kombination setzt, steht noch nicht fest. Die gemeinsame Vergangenheit bietet der Kapitänin aber eine bewährte Option für das Format, in dem jede Spielerin ihren eigenen Ball spielt.
Lee bringt außerdem besondere Konstanz vom Tee mit. In der Saison 2026 führte sie die LPGA Tour beim Anteil der getroffenen Fairways an. Diese Zuverlässigkeit kann gerade in den Foursomes wichtig werden, in denen jeder Schlag unmittelbar in die gemeinsame Teamleistung eingeht.
Alison Lee kehrt 2026 in das US-Team zurück. Die Kalifornierin war bereits 2015 und 2024 dabei und wird ihren dritten Solheim Cup spielen. Ihren Platz sicherte sie sich über die Rolex-Weltrangliste.
Ihre Rückkehr ist auch aus persönlicher Sicht bemerkenswert: Lee war während eines großen Teils der Qualifikationsphase in Mutterschaftspause, nachdem ihr Sohn Levi im April 2025 geboren wurde. 2026 meldete sie sich mit drei Top-Fünf-Ergebnissen zurück – bei der Mizuho Americas Open, der Dow Championship und der KPMG Women’s PGA Championship.
Damit verbindet Lee eine besondere Comeback-Geschichte mit überzeugenden sportlichen Argumenten. Sie ist die erste Mutter im US-Team seit Cristie Kerr 2017.
Lindy Duncan erhielt die erste der drei Captain’s Picks von Angela Stanford. Mit 35 Jahren ist sie die älteste Spielerin im US-Kader und zugleich die älteste amerikanische Debütantin seit Nancy Scranton, die 2000 im Alter von 39 Jahren erstmals im Solheim Cup spielte.
Duncan war lange Zeit auf dem Weg, sich über die Rolex-Weltrangliste zu qualifizieren. Nach der Standard Portland Classic verlor sie jedoch ihre Position. In den vergangenen beiden LPGA-Saisons sammelte sie 14 Top-25-Ergebnisse, darunter Platz sieben bei der HSBC Women’s World Championship 2026.
Stanford vertraut bei Duncan vor allem auf deren Putting und Reife: „Was die Chemie betrifft, weiß ich, dass sie eine Rookie ist. Aber sie ist eine sehr reife Rookie. Sie verfügt über ein gutes Gespür für sich selbst, und genau das zeigt mir, dass sie sich in diese Mannschaft einfügen kann. Sie wird keine Unruhe in den Teamraum bringen.“
Duncan ist damit kein klassischer Nachwuchsneuling. Sie debütiert zwar im Solheim Cup, bringt aber mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im professionellen Golf mit.
Megan Khang geht in ihren fünften Solheim Cup. Die Spielerin aus Massachusetts war bei den vergangenen vier Austragungen dabei und wurde 2026 als Captain’s Pick nominiert.
Ihre Gesamtbilanz liegt bei 7:3:3 aus 13 Matches. Noch beeindruckender ist der jüngste Abschnitt ihrer Solheim-Cup-Karriere: In den vergangenen acht Matches gewann Khang siebenmal und teilte eine Partie. 2024 blieb sie als eine von nur vier Spielerinnen des gesamten Wettbewerbs ungeschlagen.
Ihre aktuelle Tourform war zuletzt wechselhaft, doch im Solheim Cup hat Khang wiederholt bewiesen, dass sie ihre Leistung und Energie in den Dienst der Mannschaft stellen kann. Stanford beschreibt sie deshalb als emotionale Antreiberin: „Sie ist die Batterie. Sie ist diejenige, die alles in Gang bringt. Wenn man in Europa spielt, braucht man ein hohes Maß an Energie, und sie bringt diese Energie mit – echt und authentisch. Sie muss sich nicht bemühen, so zu sein; das ist einfach ihre Art. Wir wissen, dass ihre Formkurve nach oben zeigt.“
Rose Zhang wurde ebenfalls per Captain’s Pick nominiert und spielt ihren dritten Solheim Cup in Folge. Ihre Bilanz aus den bisherigen Einsätzen lautet 4:2:1.
Bei der Ausgabe 2024 blieb Zhang ungeschlagen und gewann alle vier Partien. Im Foursome setzte sie sich gemeinsam mit Lauren Coughlin mit 3 & 2 durch. Im Fourball gewann sie zweimal an der Seite von Andrea Lee – zunächst mit 5 & 4, anschließend mit 6 & 4. Im Einzel bezwang sie Carlota Ciganda ebenfalls mit 6 & 4.
Keine dieser vier Partien ging bis zum 17. Loch. Zhang zeigte damit eine der eindrucksvollsten Leistungen der vergangenen Austragung und lieferte Stanford ein starkes Argument für ihre Nominierung.
Zhang ist für die USA nicht nur wegen ihrer Ergebnisse wichtig. Sie bringt Ruhe und Präsenz in den Teamraum und hat bereits bewiesen, dass sie in der besonderen Atmosphäre des Solheim Cups schnell ihren Rhythmus findet.
Team USA hat 2026 zwei Rookies: Auston Kim und Lindy Duncan. Damit setzt der US-Kader stärker auf Erfahrung als Team Europa, das mit vier Debütantinnen antritt.
Die Wege der beiden Spielerinnen nach Bernardus könnten unterschiedlicher kaum sein. Kim steht für den sportlichen Aufstieg einer jüngeren Spielerin, die sich ihren Platz über die US-Punkteliste gesichert hat. Duncan ist mit 35 Jahren deutlich älter und bringt große Tourerfahrung mit, obwohl sie den Solheim Cup erstmals bestreitet.
Für beide gilt: Rookie bedeutet im Solheim Cup lediglich, dass eine Spielerin noch keinen Einsatz in diesem Wettbewerb absolviert hat. Über ihre tatsächliche Erfahrung, Spielstärke oder Reife sagt die Bezeichnung allein wenig aus.
Die Amerikanerinnen reisen als Titelverteidigerinnen nach Bernardus. 2024 gewann Team USA im Robert Trent Jones Golf Club mit 15,5:12,5 gegen Europa. Für die Vereinigten Staaten war es der erste Sieg seit 2017 – und der Erfolg beendete eine längere Durststrecke im Wettbewerb.
2023 hatte das Duell in Spanien 14:14 geendet. Weil Europa damals als Titelverteidiger antrat, blieb der Pokal bei der europäischen Mannschaft. 2026 liegt dieser Vorteil bei einem Unentschieden auf der Seite der USA: Als Titelverteidigerinnen würden die Amerikanerinnen die Trophäe behalten.
Die historische Bilanz spricht ebenfalls für Team USA. Auf der offiziellen Teamseite wird sie mit 11:7:1 zugunsten der Vereinigten Staaten angegeben. Gleichzeitig hat Europa drei der vergangenen vier Austragungen gewonnen oder den Pokal behalten. Der letzte US-Sieg auf europäischem Boden liegt zudem bereits zurück: 2015 setzte sich Team USA beim Solheim Cup in Deutschland durch.
Für die Amerikanerinnen spricht die Kombination aus Nelly Korda an der Spitze, mehreren bewährten Matchplay-Spielerinnen und einem erfahrenen Führungsteam. Khang, Zhang, Coughlin und Corpuz haben zuletzt gezeigt, dass sie mit der besonderen Atmosphäre umgehen können. Die Herausforderung besteht darin, diese Qualität in Europa erneut abzurufen.
Hinzu kommt, dass Angela Stanford erstmals als Kapitänin für die gesamte Mannschaft verantwortlich ist. Sie muss die richtige Balance zwischen aktuellen Leistungen, vergangenen Solheim-Cup-Erfolgen und der Chemie innerhalb der Paarungen finden. Ob der Titelverteidiger erneut bestehen kann, wird deshalb nicht allein von der Weltrangliste entschieden.
Der Solheim Cup wird im Matchplay ausgetragen. Am Freitag und Samstag stehen zunächst Foursomes und Fourballs auf dem Programm. Am Sonntag folgen zwölf Einzelmatches.
Insgesamt werden 28 Punkte vergeben. Ein geteiltes Match bringt beiden Teams jeweils einen halben Punkt. Europa benötigt 14,5 Punkte für den Gesamtsieg. Team USA reicht als Titelverteidiger ein Unentschieden mit 14:14, um den Pokal zu behalten.
Eine ausführliche Erklärung zu Matchplay, Foursomes, Fourballs und den Einzelmatches beim Solheim Cup finden Sie in unserem Regel- und Format-Guide.
Der Solheim Cup 2026 findet erstmals in den Niederlanden statt. Gespielt wird bei Bernardus Golf in Cromvoirt, in der Nähe von ’s-Hertogenbosch und Eindhoven. Für Team USA bedeutet das Turnier damit nicht nur die Verteidigung des Pokals, sondern auch eine besondere Auswärtsaufgabe auf europäischem Boden.
Die Hauptmatches werden vom 11. bis 13. September ausgetragen. Alle Informationen zum Platz, zur Region und zum Austragungsort finden Sie in unserem Beitrag über Bernardus Golf in den Niederlanden.
Zum US-Team gehören Nelly Korda, Angel Yin, Jennifer Kupcho, Yealimi Noh, Auston Kim, Lauren Coughlin, Allisen Corpuz, Andrea Lee, Alison Lee, Lindy Duncan, Megan Khang und Rose Zhang.
Angela Stanford führt Team USA beim Solheim Cup 2026 als Kapitänin an. Kristy McPherson, Paula Creamer und Brittany Lang unterstützen sie als Assistant Captains.
Auston Kim und Lindy Duncan geben beim Solheim Cup 2026 ihr Debüt. Damit besteht der US-Kader aus zwei Rookies.
Angela Stanford nominierte Lindy Duncan, Megan Khang und Rose Zhang als ihre drei Captain’s Picks.
Sieben Spielerinnen qualifizierten sich über die US-Solheim-Cup-Punkteliste. Zwei weitere Plätze wurden über die Rolex Women’s World Golf Rankings vergeben. Drei Spielerinnen bestimmte Kapitänin Angela Stanford persönlich.
Ja. Nelly Korda qualifizierte sich über die US-Punkteliste und bestreitet 2026 ihren fünften Solheim Cup. Sie reist als Weltranglistenerste und mit einer bisherigen Solheim-Cup-Bilanz von 10:5:1 nach Bernardus.
Die Hauptmatches finden vom 11. bis 13. September 2026 bei Bernardus Golf in Cromvoirt in den Niederlanden statt.
Ja. Die USA gewannen den Solheim Cup 2024 mit 15,5:12,5 gegen Europa. Als Titelverteidiger reicht ihnen 2026 ein Unentschieden, um den Pokal zu behalten.
Der letzte US-Sieg auf europäischem Boden gelang 2015. Beim Solheim Cup 2026 in den Niederlanden will Team USA die Trophäe erneut außerhalb der USA verteidigen.
Das Solheim Cup 2026 Team USA verbindet sportliche Qualität mit großer Erfahrung im Kontinentalduell. Nelly Korda führt die Mannschaft als Weltranglistenerste an. Spielerinnen wie Angel Yin, Jennifer Kupcho, Lauren Coughlin, Allisen Corpuz, Megan Khang und Rose Zhang bringen zudem starke persönliche Erfahrungen aus früheren Austragungen mit.
Mit Auston Kim und Lindy Duncan gehören nur zwei Debütantinnen zum Kader. Während Kim ihren Platz über die US-Punkteliste erkämpfte, wurde Duncan wegen ihrer Reife, ihrer Putting-Qualitäten und ihrer möglichen Teamchemie nominiert. Zusammen mit dem neuen Führungsteam um Angela Stanford ergibt sich eine Mannschaft, die trotz des Auswärtsspiels viel Routine mitbringt.
Ob diese Mischung zur erfolgreichen Titelverteidigung reicht, entscheidet sich vom 11. bis 13. September bei Bernardus Golf. Sicher ist schon jetzt: Team USA reist nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch mit dem klaren Ziel in die Niederlande, die Trophäe erneut gegen Europa zu behaupten.
02 Sep 2026
Nelly Korda wir für Team USA beim Solheim Cup 2026 sicherlich wieder eine wichtige Rolle spielen. (Foto: Imago / Icon Sportswire)