


Team Europa steht fest: Beim Solheim Cup 2026 treten zwölf Spielerinnen unter der Führung von Kapitänin Anna Nordqvist gegen Titelverteidiger Team USA an. Der europäische Kader verbindet große Erfahrung im Matchplay mit vier Debütantinnen, die in den vergangenen Monaten auf sich aufmerksam gemacht haben. Vom 11. bis 13. September geht es bei Bernardus Golf in den Niederlanden um den begehrten Pokal.
Wer gehört zum Solheim Cup 2026 Team Europa? Wie wurde die Mannschaft zusammengestellt und welche Spielerinnen geben ihr Debüt? Dieser Überblick stellt Team Europe, die Kapitänin und alle zwölf Spielerinnen vor. Alle weiteren Informationen zu TV-Übertragung, Live-Scores und dem Spielmodus des Solheim Cups finden Sie in unserem ausführlichen Guide.
Hier finden Sie alle wichtigen Infos zum Solheim Cup 2026: Tickets, Live-Scoring und Spielmodus.
Die europäische Mannschaft wurde über drei Wege zusammengestellt. Zwei Spielerinnen erhielten ihren Platz über die LET-Solheim-Cup-Punkteliste. Sechs weitere qualifizierten sich über die Rolex Women’s World Golf Rankings. Die letzten vier Plätze vergab Kapitänin Anna Nordqvist per persönlicher Auswahl.
Die Qualifikationsphase hatte bereits mit der La Sella Open 2024 begonnen und endete nach der AIG Women’s Open am 2. August 2026. Besonders eng ging es um den zweiten direkten Platz über die LET-Punkteliste zu: Esther Henseleit zog nach einem starken Endspurt noch an der Schweizerin Chiara Tamburlini vorbei.
Lesen Sie hier, wer für Team USA beim Solheim Cup 2026 antritt.
Über die LET-Solheim-Cup-Punkteliste schafften es:
Über die Rolex-Weltrangliste qualifizierten sich:
Charley Hull beendete die Qualifikation an der Spitze der LET-Punkteliste. Sie gewann während des Auswahlzeitraums unter anderem die PIF Saudi Ladies International und sammelte weitere Top-Ten-Platzierungen. Henseleit machte ihren entscheidenden Schritt mit Platz vier bei der ISPS HANDA Women’s Scottish Open und Rang zwei bei der AIG Women’s Open. Am Ende lag sie nur 0,9 Punkte vor Tamburlini.
So funktioniert der Solheim Cup 2026: Regeln und Spielformen beim Team-Event der Damen.
Am 3. August komplettierte Nordqvist das Team mit vier persönlichen Nominierungen. Ihre Wahl fiel auf Leona Maguire, Julia López Ramírez, Nastasia Nadaud und Mimi Rhodes. Damit nahm sie eine erfahrene Solheim-Cup-Spielerin und drei Debütantinnen in den Kader auf.
Über Leona Maguire sagte Nordqvist im Pressestatement: „Leona hat sich im Solheim Cup bewiesen, sie hat eine enorme Leidenschaft für das europäische Team und ihr Rekord spricht für sich. Sie ist eine Spielerin, die man besonders im Matchplay in seinem Team haben möchte, und ich freue mich sehr, sie auszuwählen.“
Die Auswahl zeigt, worauf es Nordqvist bei ihrer Zusammenstellung ankam: Maguire bringt bewährte Matchplay-Qualitäten mit, während López Ramírez, Nadaud und Rhodes für unterschiedliche Formen des europäischen Aufbruchs stehen.
Anna Nordqvist kennt den Solheim Cup wie nur wenige andere Spielerinnen. Die Schwedin hat den Wettbewerb neunmal als Spielerin bestritten und übernimmt 2026 bei ihrer insgesamt zehnten Teilnahme erstmals die Rolle der europäischen Kapitänin. Außerdem ist sie dreifache Major-Siegerin.
Unterstützt wird Nordqvist von drei ehemaligen Teamkolleginnen: Caroline Hedwall, Mel Reid und Anne van Dam stehen ihr als Vizekapitäninnen zur Seite. Das Führungsteam vereint damit langjährige Erfahrung im Solheim Cup und ein enges Verständnis für die besondere Dynamik des Kontinentalduells.
Nordqvist setzt in den Niederlanden auf eine klare Mischung: Acht Spielerinnen kennen den Solheim Cup bereits aus eigener Erfahrung, vier weitere feiern in Bernardus ihr Debüt. Diese Balance aus Routine und frischer Energie soll Europa dabei helfen, den Pokal zurückzugewinnen.
Charley Hull ist die erfahrenste Spielerin im englisch geprägten Teil des Teams. Sie qualifizierte sich als Erste der LET-Solheim-Cup-Punkteliste und wird in den Niederlanden ihren achten Solheim Cup spielen. Ihr Debüt gab sie bereits 2013.
Hull hat in ihren bisherigen 27 Matches 16,5 Punkte gesammelt. Sie bringt viel Länge, Tempo und internationale Erfahrung mit. Während der Qualifikationsphase gewann sie zweimal auf der Ladies European Tour und bestätigte mit weiteren Top-Platzierungen ihre Position als eine der wichtigsten Spielerinnen im europäischen Kader.
Die Engländerin steht für offensives Golf und Emotionen. Im vergangenen Solheim Cup gehörte sie trotz der europäischen Niederlage zu den auffälligsten Spielerinnen und erzielte unter anderem einen deutlichen Sieg gegen Nelly Korda.
Esther Henseleit ist neben Hull die zweite Spielerin, die sich über die LET-Punkteliste qualifizierte. Die Deutsche machte ihren Platz erst mit einem starken Schlussspurt sicher: Auf den vierten Rang bei der ISPS HANDA Women’s Scottish Open folgte Platz zwei bei der AIG Women’s Open.
Damit gelang Henseleit der Sprung auf den zweiten Rang der Punkteliste. Sie wird zum zweiten Mal am Solheim Cup teilnehmen. Bei ihrem Debüt 2024 sammelte sie 1,5 Punkte aus drei Matches und spielte unter anderem gemeinsam mit Hull Foursomes.
Für Henseleit ist die Rückkehr nach Europa besonders wichtig. „Ich bin sehr glücklich, wieder Teil des europäischen Solheim-Cup-Teams zu sein“, sagte sie nach ihrer Qualifikation. „Es war eine großartige Erfahrung beim letzten Mal in den USA, aber ich freue mich sehr, im Team auf europäischem Boden zu sein.“
Lottie Woad ist die höchstplatzierte Debütantin im europäischen Team. Die Engländerin steht in der Rolex-Weltrangliste auf Platz fünf und hat sich damit über den Ranking-Weg für Bernardus qualifiziert.
Obwohl Woad erst seit gut einem Jahr Profi ist, hat sie bereits auf der Ladies European Tour und der LPGA Tour gewonnen. In ihrer ersten Profisaison holte sie unter anderem den Sieg bei der ISPS HANDA Women’s Scottish Open und gewann später auch die Kroger Queen City Championship.
Ihr Solheim-Cup-Debüt findet damit nicht irgendwo statt, sondern auf europäischem Boden. „Für meinen ersten Solheim Cup auf europäischem Boden zu spielen, ist etwas ganz Besonderes“, sagte Woad. „Ich freue mich sehr darauf, alle europäischen Fans dabei zu haben.“
Maja Stark geht in ihre dritte Solheim-Cup-Teilnahme. Die Schwedin gehörte bereits 2023 zum europäischen Team und sammelte bei ihrem Debüt direkt einen wichtigen Punkt im Einzel gegen die damalige US-Women’s-Open-Siegerin Allisen Corpuz.
Stark gewann 2025 die US Women’s Open und bringt damit nicht nur Solheim-Cup-Erfahrung, sondern auch die Referenz eines Major-Siegs mit. In den vergangenen beiden Ausgaben spielte sie mehrere Sessions und hat bewiesen, dass sie sich im direkten Duell nicht vor großen Namen versteckt.
Céline Boutier ist eine der erfahrensten Spielerinnen im europäischen Kader. 2026 wird sie zum fünften Mal am Solheim Cup teilnehmen. Ihre bisherige Bilanz umfasst 7,5 Punkte aus 14 Matches.
Bei ihrem Debüt 2019 gewann Boutier alle vier Partien an der Seite von Georgia Hall. Auch außerhalb des Solheim Cups hat die Französin ihre Klasse in diesem Jahr unterstrichen: Im Mai gewann sie die ShopRite LPGA Classic.
Boutier verbindet technisches Können mit Erfahrung in Drucksituationen. Für Nordqvist ist sie deshalb eine wichtige Säule in einem Team, das an den ersten beiden Tagen passende Paarungen für Foursomes und Fourballs finden muss.
Carlota Ciganda ist seit ihrem Debüt 2013 bei jeder Solheim-Cup-Ausgabe dabei gewesen. In Bernardus steht für die Spanierin die achte Teilnahme an. Mit 14 Punkten aus 27 Matches gehört sie zu den erfolgreichsten aktiven Europäerinnen in diesem Wettbewerb.
Besonders stark präsentierte sich Ciganda 2023, als sie alle vier Matches gewann und im Einzel auch Nelly Korda bezwang. Die Spanierin bringt eine seltene Kombination aus Erfahrung, Selbstvertrauen und Begeisterung für den Teamwettbewerb mit. „Ich liebe den Solheim Cup", gestand sie nach der Qualifikation. "Es ist mein Lieblingsturnier, und ich kann es kaum erwarten, in den europäischen Farben vor den europäischen Fans zurückzukehren.“
Linn Grant wird ihren dritten Solheim Cup spielen. Die Schwedin hat eine besondere Verbindung zu Carlota Ciganda: 2023 bildeten beide ein ungeschlagenes Fourball-Duo und trugen damit zum europäischen Erfolg bei.
Grant kennt die Abläufe und den Druck des Kontinentalduells bereits aus zwei vergangenen Austragungen. Ihre gemeinsame Erfahrung mit Ciganda könnte für Nordqvist bei der Zusammenstellung der Paarungen ein wichtiger Vorteil sein. Im Einzel und im Teamformat bietet Grant zudem die Vielseitigkeit, die ein Solheim-Cup-Kader benötigt.
Nanna Koerstz Madsen kehrt nach fünf Jahren in das europäische Solheim-Cup-Team zurück. Die Dänin war bereits 2021 Teil der Mannschaft, die den Wettbewerb in den USA gewann. In ihrer zweiten Teilnahme erlebt sie nun ihren ersten Solheim Cup auf europäischem Boden.
2021 holte Koerstz Madsen gemeinsam mit Carlota Ciganda einen wichtigen Fourball-Punkt am letzten Loch. Außerdem teilte sie ihr Einzel gegen Austin Ernst. Ihre Rückkehr erweitert die europäische Auswahl um eine Spielerin, die den besonderen Wert von Teamgolf aus eigener Erfahrung kennt.
Leona Maguire ist die erfahrenste der vier Captain’s Picks. Die Irin wird ihren vierten Solheim Cup in Folge bestreiten und hat in zwölf Matches 8,5 Punkte gesammelt. Ihre Bilanz macht sie zu einer der überzeugendsten Matchplay-Spielerinnen im europäischen Kader.
Bei ihrem Debüt 2021 blieb Maguire ungeschlagen und spielte eine wichtige Rolle beim europäischen Auswärtssieg. Auch in den folgenden Austragungen war sie eine feste Größe. Dass Nordqvist ihr trotz der fehlenden automatischen Qualifikation das Vertrauen schenkte, unterstreicht den Stellenwert ihrer Solheim-Cup-Leistungen.
Maguire selbst betonte nach ihrer Nominierung: „Ich liebe den Solheim Cup, er holt das Beste aus meinem Spiel heraus und ich liebe es, Teil des Teams zu sein.“
Julia López Ramírez erhält in Bernardus ihre erste Chance im Solheim Cup. Die Spanierin war als Amateurin die Nummer eins der Weltrangliste und hat sich seit ihrem Wechsel ins Profilager stetig weiterentwickelt.
López Ramírez gilt als kraftvolle Ball-Strikerin. 2026 sammelte sie auf der LPGA Tour mehrere Top-25-Platzierungen, darunter bei der ISPS HANDA Women’s Scottish Open, und schaffte den Cut bei der AIG Women’s Open.
Nordqvist hob neben ihrer sportlichen Qualität auch ihre Persönlichkeit hervor. „Sie hat mich seit ihrem Wechsel ins Profilager sehr beeindruckt“, sagte die Kapitänin. „Sie hat eine großartige Persönlichkeit, ist eine großartige Ball-Strikerin, sehr leidenschaftlich und wird viel Energie in das europäische Team bringen.“
Nastasia Nadaud ist mit 21 Jahren eine der jüngsten Spielerinnen im Team und wird ihr Solheim-Cup-Debüt geben. Die Französin gewann Ende 2025 die Andalucía Costa del Sol Open de España – ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour.
Danach gelang Nadaud der Übergang auf die LPGA Tour. Sie erspielte sich ihre Tourkarte und schaffte 2026 bei allen Major-Turnieren, bei denen sie antrat, den Cut. Damit bot sie Nordqvist starke Argumente für eine Nominierung.
Die Kapitänin beschrieb Nadaud als Spielerin, die sich während der Qualifikationsphase kontinuierlich verbessert habe. Nadaud selbst sagte nach ihrer Auswahl: „Es ist unglaublich. Wenn du mir vor sechs Monaten gesagt hättest, dass ich im europäischen Solheim-Cup-Team sein würde, hätte ich dir nicht geglaubt.“
Mimi Rhodes komplettiert die vier Captain’s Picks. Die Engländerin gewann 2025 drei Turniere auf der Ladies European Tour und wurde anschließend zur Rookie of the Year gewählt.
Ihr Weg nach Bernardus führt nicht nur über die Einzelerfolge auf der LET. Rhodes spielte außerdem in einem siegreichen Curtis-Cup-Team und kennt deshalb die Atmosphäre internationaler Teamwettbewerbe bereits. Im Solheim Cup ist sie zwar Debütantin, im Matchplay und im Mannschaftsgolf jedoch keineswegs ohne Erfahrung.
Nordqvist lobte Rhodes als „erfahrene Matchplay-Spielerin“ und „kompromisslose Wettkämpferin“. Für Rhodes selbst geht mit der Nominierung ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: „Es war immer ein Traum und ein Ziel von mir, im Solheim Cup zu spielen.“
Die vier Rookies sind ein wichtiger Teil der europäischen Teamgeschichte 2026. Sie kommen nicht aus demselben Umfeld und bringen unterschiedliche Erfahrungen mit:
Gemeinsam geben die vier Spielerinnen dem Team eine neue Perspektive. Gleichzeitig stehen ihnen acht etablierte Teammitglieder zur Seite, die wissen, wie sich die besondere Mischung aus Druck, Partnerschaft und direktem Matchplay anfühlt.
Europa geht mit einem klaren Ziel in den 20. Solheim Cup: Der Pokal soll zurück auf die europäische Seite. Team USA gewann die Ausgabe 2024 im Robert Trent Jones Golf Club mit 15,5:12,5. In der historischen Bilanz liegen die Amerikanerinnen mit 11:7:1 vorne.
2023 endete das Duell in Spanien mit einem 14:14. Weil Europa damals Titelverteidiger war, blieb der Pokal trotz des Unentschiedens bei der europäischen Mannschaft. 2026 ist die Ausgangslage umgekehrt: Team USA kommt als Titelverteidiger nach Bernardus. Ein Unentschieden würde den Amerikanerinnen deshalb genügen, um die Trophäe zu behalten.
Für Europa sprechen die Erfahrung von Spielerinnen wie Hull, Ciganda und Maguire sowie die besondere Qualität mehrerer früherer Partnerschaften. Zugleich bringt die junge Hälfte der Captain’s Picks neue Dynamik mit. Wie gut Nordqvist die unterschiedlichen Spielertypen in den Foursomes und Fourballs zusammenführt, dürfte zu den entscheidenden Fragen des Turniers gehören.
Eine belastbare Favoritenrolle lässt sich daraus nicht ableiten. Im Matchplay kann ein einzelnes Loch ein gesamtes Match drehen, und am Sonntag werden zwölf Einzelpunkte vergeben. Europas größte Chance liegt daher in der Kombination aus erfahrenen Matchplay-Spielerinnen, aktueller Form und dem Rückhalt der europäischen Fans.
Der Solheim Cup wird nicht als klassisches Zählspiel ausgetragen, sondern im Matchplay. Am Freitag und Samstag stehen jeweils Foursomes und Fourballs auf dem Programm. Am Sonntag treten alle zwölf Spielerinnen jeder Mannschaft in Einzelmatches gegeneinander an.
Insgesamt werden 28 Punkte vergeben:
Eine ausführliche Erklärung zu Matchplay, Foursomes, Fourballs und den Einzelmatches beim Solheim Cup finden Sie in unserem Regel- und Format-Guide.
Der Solheim Cup 2026 wird erstmals in den Niederlanden ausgetragen. Gespielt wird bei Bernardus Golf in Cromvoirt, einer Anlage in der Nähe von ’s-Hertogenbosch und Eindhoven. Der Platz hat bereits Erfahrung mit großen Turnieren gesammelt und bietet dem Duell zwischen Europa und den USA eine neue Kulisse.
Die drei Hauptspieltage finden vom 11. bis 13. September statt. Wer mehr über den Platz, die Anreise und die Besonderheiten des Austragungsortes erfahren möchte, findet in unserem Beitrag alles zu Bernardus Golf als Austragungsort des Solheim Cups.
Zum europäischen Team gehören Charley Hull, Esther Henseleit, Lottie Woad, Maja Stark, Céline Boutier, Carlota Ciganda, Linn Grant, Nanna Koerstz Madsen, Leona Maguire, Julia López Ramírez, Nastasia Nadaud und Mimi Rhodes.
Anna Nordqvist führt Team Europa beim Solheim Cup 2026 als Kapitänin an. Caroline Hedwall, Mel Reid und Anne van Dam unterstützen sie als Vizekapitäninnen.
Vier Spielerinnen geben 2026 ihr Debüt: Lottie Woad, Julia López Ramírez, Nastasia Nadaud und Mimi Rhodes.
Anna Nordqvist nominierte Leona Maguire, Julia López Ramírez, Nastasia Nadaud und Mimi Rhodes per Captain’s Pick.
Zwei Spielerinnen qualifizierten sich über die LET-Solheim-Cup-Punkteliste, sechs über die Rolex Women’s World Golf Rankings. Vier weitere Plätze vergab Kapitänin Anna Nordqvist.
Die Matches finden vom 11. bis 13. September 2026 bei Bernardus Golf in Cromvoirt in den Niederlanden statt.
Europa gewann zuletzt 2021 regulär. 2023 endete das Duell mit einem Unentschieden, sodass Europa den Pokal als Titelverteidiger behielt. 2024 setzte sich Team USA durch.
Das Solheim Cup 2026 Team Europa ist eine Mannschaft zwischen bewährter Klasse und neuem Schwung. Charley Hull und Carlota Ciganda gehören zu den erfahrensten Spielerinnen des Wettbewerbs. Leona Maguire bringt eine herausragende Matchplay-Bilanz mit, während Céline Boutier, Maja Stark, Linn Grant, Nanna Koerstz Madsen und Esther Henseleit ebenfalls wissen, wie anspruchsvoll das Kontinentalduell ist.
Daneben stehen vier Debütantinnen, die jeweils auf ihre eigene Weise für die nächste Generation des europäischen Golfsports stehen. Anna Nordqvist hat damit einen Kader zusammengestellt, der Routine und Entwicklungspotenzial verbindet. Ob diese Mischung ausreicht, um Team USA in Bernardus zu schlagen, entscheidet sich vom 11. bis 13. September auf dem Platz.
02 Sep 2026
Charley Hull (rechts, neben ihrem Caddie) wird auch beim Solheim Cup 2026 für Team Europe an den Start gehen. (Foto: Imago / Zuma Press Wire)