


Ein Laser-Entfernungsmesser kann Ihnen auf dem Golfplatz dabei helfen, Distanzen schneller und genauer einzuschätzen. Wissen Sie, wie weit die Fahne entfernt ist, können Sie Ihre Schlägerwahl besser planen und Ihre Entscheidungen auf der Runde sicherer treffen. Je nach Modell bleibt es dabei nicht bei der reinen Entfernungsmessung: Vibrationsfeedback, Zielerkennung, höhenangepasste Distanzen, magnetische Halterungen und App-Funktionen können den Komfort zusätzlich erhöhen.
Die fünf Entfernungsmesser in diesem Vergleich decken unterschiedliche Anforderungen ab. Der Zoom Focus S bietet einen preiswerten Einstieg mit vielen wichtigen Basisfunktionen. Der Shot Scope PRO L5 ergänzt die Distanzmessung um ein OLED-Display und digitale Zusatzfunktionen. Der Garmin Approach Z30 ist besonders interessant für Golferinnen und Golfer, die bereits Produkte aus dem Garmin Golf Ecosystem nutzen. Der Bushnell Tour V6 Shift setzt auf robuste Ausstattung und eine deutliche Zielbestätigung. Der Bushnell Pro X3+ bildet mit Winddaten über die App, Dual-Display und hochwertigem Gehäuse die Premiumlösung.
Die Reichweitenangaben sind nicht in allen Fällen identisch definiert. Einige Hersteller nennen die maximale Entfernung zu einer Fahne, andere zusätzlich die Reichweite auf reflektierende Ziele. Für die Nutzung auf dem Golfplatz ist die Reichweite zur Fahne in der Regel die aussagekräftigere Angabe.
Die Reichweite zeigt, bis zu welcher Entfernung ein Ziel unter geeigneten Bedingungen erfasst werden kann. Bei einem Golf-Entfernungsmesser ist insbesondere die Fahnenreichweite relevant. Eine zusätzliche Angabe für reflektierende Ziele, Bäume oder andere größere Objekte kann deutlich höher ausfallen und ist nicht unmittelbar mit der Fahnenreichweite vergleichbar.
Auch bei der Genauigkeit sollten Sie die Angaben der Hersteller im jeweiligen Zusammenhang betrachten. Der Zoom Focus S wird mit einer Genauigkeit von ±0,5 Metern angegeben. Garmin Approach Z30, Shot Scope PRO L5, Bushnell Tour V6 Shift und Bushnell Pro X3+ nennen jeweils eine Genauigkeit von etwa einem Meter beziehungsweise einem Yard. Einheitliche Praxismessungen aller fünf Geräte liegen diesem Vergleich nicht zugrunde. Deshalb lässt sich daraus kein allgemeiner Genauigkeitssieger ableiten.
Entfernungsmesser im Golfturnier: Was ist erlaubt und was nicht? Hier erfahren Sie es.
Vier der fünf Modelle arbeiten mit einer 6- oder 7-fachen Vergrößerung. Der Zoom Focus S, der Bushnell Tour V6 Shift und der Garmin Approach Z30 bieten eine 6-fache Vergrößerung. Der Shot Scope PRO L5 und der Bushnell Pro X3+ vergrößern 7-fach.
Eine höhere Vergrößerung kann die Zielerfassung auf größere Distanzen erleichtern. Gleichzeitig sollte der Entfernungsmesser möglichst ruhig gehalten werden, damit das Bild nicht verwackelt. Für die Ablesbarkeit spielen außerdem Displaytyp, Optik, Lichtverhältnisse und die individuelle Sehschärfe eine Rolle. Der Zoom Focus S bietet beispielsweise eine Dioptrienanpassung bis ±5 D. Die Bushnell-Modelle nennen zusätzlich Angaben wie Objektivdurchmesser, Austrittspupille und Augenabstand.
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Eine schnelle Zielbestätigung ist besonders hilfreich, wenn die Fahne aus größerer Entfernung oder vor einem unruhigen Hintergrund anvisiert wird. Bei allen fünf Modellen wird die Zielerfassung durch eine Rückmeldung unterstützt – je nach Gerät durch Vibration, ein visuelles Signal oder eine Kombination aus beidem.
Der Zoom Focus S nutzt einen Flaggen-Scan-Modus und Vibrationsfeedback. Beim Shot Scope PRO L5 kommen Target-lock-Vibration und Rapid-Fire-Erkennung hinzu. Der Garmin Approach Z30 bestätigt die erfasste Fahne mit dem Flag Finder visuell und durch Vibration. Der Bushnell Tour V6 Shift und der Bushnell Pro X3+ setzen auf PinSeeker mit visueller JOLT-Technologie.
Die besten Golf-Entfernungsmesser 2026 im Test - Vergleich und Kaufberatung
Mehrere der vorgestellten Entfernungsmesser können neben der direkten Entfernung auch eine höhenangepasste Distanz anzeigen. Die Slope-Funktion berücksichtigt dabei Steigungen und Gefälle. Bei allen fünf Modellen lässt sich diese Funktion laut Produktangaben abschalten beziehungsweise für den Turniermodus deaktivieren.
Eine ausführliche Erklärung der Slope-Funktion finden Sie in unserem Grundlagenartikel zur Slope-Korrektur bei Golf-Entfernungsmessern. Im folgenden Vergleich wird deshalb vor allem darauf eingegangen, wie die einzelnen Geräte diese Funktion technisch umsetzen und sichtbar deaktivieren.
Der Zoom Focus S verfügt über einen integrierten Lithium-Akku und wird über USB geladen. Die anderen vier Modelle nutzen austauschbare CR2-Batterien. Das ermöglicht einen schnellen Batteriewechsel auf der Runde, während der Zoom Focus S ohne zusätzliche Ersatzbatterie auskommt, aber regelmäßig geladen werden muss.
Eine magnetische Halterung ist bei Shot Scope, Garmin und Bushnell integriert. Dadurch können Sie den Entfernungsmesser am Golfcart oder Trolley griffbereit befestigen. Beim Zoom Focus S ist in den vorliegenden Produktangaben keine Magnethalterung genannt.
Der Zoom Focus S ist das günstigste Modell in diesem Vergleich. Trotz seines niedrigen Preises bietet er viele Funktionen, die Sie auf der Golfrunde regelmäßig benötigen: eine 6-fache Vergrößerung, Vibrationsfeedback, einen Scan-Modus und eine Slope-Funktion mit sichtbarem Schalter.
Für die Entfernungsmessung nutzt der Focus S TOF-Technologie. TOF steht für „Time of Flight“ und beschreibt die Messung über die Laufzeit des ausgesendeten Signals. Die maximale Reichweite beträgt laut Hersteller 600 Meter, die angegebene Genauigkeit liegt bei ±0,5 Metern.
Die Zielerfassung wird durch einen Flaggen-Scan-Modus unterstützt. Dabei scannt das Gerät den Zielbereich und priorisiert bei kürzeren Distanzen die Fahne beziehungsweise den Fahnenstock. Wird das Ziel erfasst, bestätigt der Focus S dies durch eine Vibration und ein entsprechendes Symbol auf dem LCD-Display. Zusätzlich können Sie die Entfernung in Metern oder Yards anzeigen lassen.
Der Entfernungsmesser verfügt über eine 6-fache Vergrößerung, ein 22-Millimeter-Objektiv und eine Austrittspupille von 3,7 Millimetern. Über den Einstellring am Okular lässt sich das Bild an die individuelle Sehstärke anpassen. Der Dioptrienausgleich reicht bis ±5 D.
Der integrierte Lithium-Akku hat eine Kapazität von 1.000 mAh und wird über USB beziehungsweise Micro-USB geladen. Das Gerät wiegt 170 Gramm und misst 108 × 72 × 40 Millimeter. Damit gehört es zu den leichtesten und kompakteren Modellen in diesem Vergleich. Eine automatische Abschaltung nach acht Sekunden Inaktivität hilft, Energie zu sparen.
Der Slope-Modus kann über einen seitlichen Schalter aktiviert oder deaktiviert werden. Der Schalter ist von außen sichtbar, sodass auch andere Personen erkennen können, ob die Funktion eingeschaltet ist. Der Hersteller gibt einen Slope-Bereich von etwa −20 bis +20 Grad an.
Der Zoom Focus S eignet sich für Einsteigerinnen und Einsteiger sowie für Golferinnen und Golfer, die möglichst günstig in die Laser-Entfernungsmessung einsteigen möchten. Er bietet die wesentlichen Funktionen für die Runde, ohne App-Anbindung oder komplexe Einrichtung.
Seine Stärken liegen im niedrigen Gewicht, im integrierten Akku und in der umfangreichen Grundausstattung. Wer zusätzlich GPS-Karten, eine Einbindung in ein bestehendes Golf-Ökosystem oder App-gestützte Winddaten sucht, sollte die höher positionierten Modelle in diesem Vergleich berücksichtigen.
Der Shot Scope PRO L5 verbindet eine hohe Vergrößerung mit einem kontrastreichen OLED-Display, schneller Zielerfassung und digitalen Zusatzfunktionen. Mit einer Reichweite von bis zu 1.300 Yards und einer Genauigkeit von einem Yard ist er auf den regelmäßigen Einsatz auf dem Golfplatz ausgelegt.
Die 7-fache Vergrößerung und die vollvergütete Optik sollen die Zielerfassung erleichtern. Das ultra-klare OLED-Display zeigt die Messwerte deutlich an. Eine Target-lock-Vibration bestätigt, dass das Ziel erfasst wurde. Die Rapid-Fire-Erkennung unterstützt eine schnelle Messung, wenn mehrere Ziele nacheinander anvisiert werden.
Der PRO L5 verfügt über eine Adaptive-Slope-Technologie. Sie kann höhenbedingte Unterschiede bei der Entfernung berücksichtigen und eine angepasste Distanz anzeigen. Für Spielsituationen, in denen diese Funktion nicht verwendet werden darf, lässt sie sich abschalten. Die Slope-Einstellung ist dabei am Gerät sichtbar.
Mit dem integrierten Cart-Magneten können Sie den Entfernungsmesser am Golfcart oder Trolley befestigen. Alternativ lässt sich das mitgelieferte Premium-Etui am Golfbag anbringen. Der rutschfeste Gummigriff soll für eine sichere Handhabung sorgen.
Der PRO L5 wird mit einer austauschbaren CR2-3V-Batterie betrieben und soll damit etwa 5.800 Messungen ermöglichen. Das Gerät misst 117 × 40 × 70 Millimeter und wiegt 340 Gramm. Damit ist es das schwerste Modell im Vergleich. Zur Ausstattung gehören außerdem ein Clip, ein Reinigungstuch und eine 24-monatige Garantie. Der Hersteller beschreibt das Gehäuse als wasserabweisend.
Über die Shot-Scope-App können zusätzliche GPS-Karten- und Strategie-Funktionen verfügbar sein. Dazu gehören unter anderem Luftbildkarten, MyStrategy und Course Preview. Prüfen Sie vor der Nutzung die aktuellen Bedingungen und den konkreten Funktionsumfang der App, da sich Inhalte und Nutzungsbedingungen ändern können.
Der PRO L5 ist interessant für Golferinnen und Golfer, die mehr als eine reine Distanzmessung wünschen. Die 7-fache Vergrößerung, das OLED-Display, die Zielvibration und der Cart-Magnet verbinden Komfort mit einer schnellen Bedienung auf der Runde.
Die möglichen GPS- und Strategie-Funktionen erweitern den Entfernungsmesser um digitale Informationen zur Spielvorbereitung. Wenn Sie diese App-Funktionen nutzen möchten, sollten Sie die jeweils aktuellen Bedingungen in der Shot-Scope-App prüfen.
Der Garmin Approach Z30 ist besonders für Golferinnen und Golfer interessant, die bereits eine kompatible Garmin-Golfuhr, ein Approach-Handgerät oder die Garmin Golf App nutzen. Der Entfernungsmesser kann die gemessene Distanz an verbundene Garmin-Produkte übertragen und dadurch zusätzliche Informationen in die gewohnte Spielansicht integrieren.
Die Reichweite zur Fahne beträgt laut Garmin bis zu 366 Meter beziehungsweise 400 Yards. Auf reflektierende Ziele kann der Z30 Entfernungen von bis zu 1.189 Metern beziehungsweise 1.300 Yards messen. Die angegebene Genauigkeit liegt bei ±1 Meter. Für die Zielerfassung stehen eine 6-fache Vergrößerung, ein transparentes rotes OLED-Display und der Flag Finder mit visueller Bestätigung und Vibrationsfeedback zur Verfügung.
Der Z30 kann eine höhenangepasste PlaysLike-Distanz anzeigen. Zusätzlich verfügt er über einen visuellen Indikator für die Slope-Korrektur und einen Turniermodus. Eine Kontrollleuchte am Gehäuse zeigt an, wenn der Turniermodus aktiviert ist.
Besonders interessant ist die Range-Relay-Funktion. Sie überträgt die gemessene Entfernung an die Garmin Golf App, kompatible Approach-Handgeräte oder smarte Garmin-Golfuhren. Dort kann die Entfernung als farbiger Kreisbogen in der CourseView-Ansicht dargestellt werden.
Wenn Sie den Z30 mit einem kompatiblen Garmin-Produkt oder der Garmin Golf App verbinden, können Sie außerdem Informationen zur Entfernung von der Fahne bis zum vorderen und hinteren Bereich des Grüns erhalten. Diese Angaben stehen nicht uneingeschränkt allein über den Entfernungsmesser zur Verfügung, sondern setzen die entsprechende Verbindung voraus.
Das gilt auch für die erweiterten PlaysLike-Distanzen. Bei kompatiblen Garmin-Produkten können dabei neben der Höhenlage unter anderem Luftdruck, Temperatur, Wind und Luftfeuchtigkeit berücksichtigt werden. Der Entfernungsmesser selbst wird dadurch zu einem Teil eines größeren Garmin-Systems.
Der Approach Z30 besitzt eine integrierte magnetische Golfcart-Halterung. Er misst 112 × 80 × 39 Millimeter, wiegt 210 Gramm und ist nach IPX7 wasserdicht. Die austauschbare CR2-Batterie soll bis zu einem Jahr beziehungsweise bis zu 4.000 Messungen halten. Zum Lieferumfang gehören eine Transporttasche mit Karabiner, eine Trageschlaufe und die Dokumentation.
Garmin: Vom GPS-Pionier zur Nummer 1 im Golf.
Der Approach Z30 eignet sich vor allem für Nutzerinnen und Nutzer des Garmin Golf Ecosystems. Wenn Sie bereits eine kompatible Garmin-Golfuhr oder ein Approach-Handgerät verwenden, kann der Entfernungsmesser zusätzliche Distanzen und Informationen direkt in Ihre bestehende Spielansicht übertragen.
Auch ohne weitere Garmin-Produkte bietet der Z30 eine eigenständige Entfernungsmessung zur Fahne. Der besondere Mehrwert der Vorder- und Rückseitenentfernungen des Grüns, der Range Relay-Funktion und der erweiterten PlaysLike-Distanzen entsteht jedoch erst bei einer kompatiblen Verbindung.
Der Bushnell Tour V6 Shift ist ein Premium-Laser mit Schwerpunkt auf schneller und sicherer Zielbestätigung. Die PinSeeker-Technologie wird durch haptisches Feedback und einen roten visuellen JOLT-Ring ergänzt. So erhalten Sie bei der Erfassung der Fahne nicht nur eine Vibration, sondern zusätzlich eine sichtbare Rückmeldung.
Der Tour V6 Shift misst Entfernungen von 5 bis 1.300 Yards und wird mit einer Genauigkeit von einem Yard angegeben. Die 6-fache Vergrößerung, ein 24-Millimeter-Objektiv, die vollvergütete Optik und ein Sichtfeld von 330 Fuß auf 1.000 Yards unterstützen die Zielerfassung.
Die Austrittspupille beträgt 4,0 Millimeter, der Augenabstand 16 Millimeter. Diese optischen Eigenschaften können insbesondere für Golferinnen und Golfer relevant sein, die Wert auf komfortables Ablesen und eine möglichst einfache Zielerfassung legen.
Der Entfernungsmesser verfügt über einen LCD-Bildschirm und eine integrierte BITE-Magnethalterung. Dadurch lässt er sich am Golfcart befestigen und bleibt während der Runde griffbereit. Das schlanke Gerät wiegt rund 246,6 Gramm und misst umgerechnet etwa 11,4 × 4,1 × 7,9 Zentimeter.
Die Slope-Switch-Technologie ermöglicht die Nutzung höhenangepasster Distanzen und kann bei Bedarf deaktiviert werden. Der Tour V6 Shift ist nach IPX6 gegen Wasser geschützt. Zum Lieferumfang gehören eine Premium-Tragetasche, ein waschbares Mikrofasertuch, eine CR2-Batterie und eine Schnellstartanleitung. Bushnell gewährt laut Produktbeschreibung eine zweijährige beschränkte Garantie.
Der Tour V6 Shift ist eine gute Wahl für Golferinnen und Golfer, die sich eine robuste und fokussierte Lösung mit deutlich wahrnehmbarer Zielbestätigung wünschen. Im Mittelpunkt stehen die optische Zielerfassung, das Zusammenspiel aus Vibration und JOLT-Ring sowie die einfache Befestigung am Cart.
Wer vor allem App-Funktionen, GPS-Karten oder die Übertragung von Daten an eine Smartwatch sucht, findet bei Garmin oder Shot Scope passendere Konzepte. Der Tour V6 Shift konzentriert sich dagegen auf die Kernaufgabe eines Lasers: die schnelle und verlässliche Messung auf der Runde.
Der Bushnell Pro X3+ ist das teuerste Modell in diesem Vergleich und bietet den umfangreichsten Funktionsumfang innerhalb der vorgestellten Bushnell-Geräte. Er kombiniert 7-fache Vergrößerung, Slope mit Elements, PinSeeker mit Visual JOLT, Bluetooth und ein robustes, vollständig wasserdichtes Metallgehäuse.
Der Pro X3+ kann laut Produktangaben Fahnen aus einer Entfernung von mehr als 600 Yards erfassen. Die maximale Reichweite reicht bis 1.300 Yards, die angegebene Genauigkeit beträgt ein Yard. Mit einem 28-Millimeter-Objektiv, einer Austrittspupille von 3,7 Millimetern, 15 Millimetern Augenabstand und einem Sichtfeld von 340 Fuß auf 1.000 Yards bietet das Gerät eine umfangreiche optische Ausstattung.
Ein besonderes Merkmal ist das Dual-Display. Sie können zwischen einer roten und einer schwarzen Darstellung wählen. Das kann hilfreich sein, wenn sich die Lichtbedingungen auf dem Golfplatz ändern. Die 7-fache Vergrößerung unterstützt die Zielerfassung auf größere Distanzen.
Der Pro X3+ verfügt über die verriegelbare Slope-Switch-Technologie. Zusätzlich können kompensierte Distanzen mit Slope with Elements und einer einstellbaren Ausgangshöhe berechnet werden. Die PinSeeker-Technologie mit Visual JOLT bestätigt die erfasste Fahne optisch und haptisch.
Über Bluetooth lässt sich der Entfernungsmesser mit der Bushnell Golf Mobile App verbinden. In dieser Verbindung kann der Pro X3+ zusätzlich Windgeschwindigkeit und Windrichtung anzeigen. Die Windinformationen werden im Artikel daher als App-gestützte Zusatzfunktion beschrieben – nicht als uneingeschränkt eigenständige Messung direkt durch das Gerät.
Das Gehäuse besteht aus gummigepanzertem Metall und ist nach IPX7 vollständig wasserdicht. Der Pro X3+ wiegt rund 340 Gramm und misst etwa 12,1 × 4,3 × 8,3 Zentimeter. Eine integrierte BITE-Wagenhalterung, eine Premium-Tragetasche und eine CR2-Batterie gehören zum Lieferumfang.
Der Pro X3+ richtet sich an anspruchsvolle Golferinnen und Golfer, die möglichst viele Zusatzinformationen in einem hochwertigen Entfernungsmesser bündeln möchten. Die Kombination aus 7-facher Vergrößerung, Dual-Display, App-Anbindung, Winddaten, Slope with Elements und robuster Bauweise hebt ihn deutlich von den günstigeren Modellen ab.
Der Mehrwert zeigt sich vor allem dann, wenn Sie die Zusatzfunktionen tatsächlich nutzen möchten. Für eine reine Fahnenmessung sind die günstigeren Modelle ausreichend ausgestattet. Der Pro X3+ spielt seine Stärken dort aus, wo optische Qualität, Wetterbeständigkeit und zusätzliche Informationen auf der Runde besonders wichtig sind.
Der Zoom Focus S ist mit 149,99 Euro das günstigste Modell. Er bietet trotzdem eine 6-fache Vergrößerung, eine angegebene Genauigkeit von ±0,5 Metern, Flaggen-Scan, Vibrationsfeedback und eine abschaltbare Slope-Funktion. Der integrierte Akku ist ein zusätzlicher Unterschied zu den übrigen Geräten.
Der Shot Scope PRO L5 bietet für 249,99 Euro eine 7-fache Vergrößerung, ein OLED-Display, Zielvibration, Rapid-Fire-Erkennung, einen Cart-Magneten und mögliche App-Erweiterungen. Er ist damit interessant, wenn Sie Komfortfunktionen und digitale Spielvorbereitung kombinieren möchten.
Der Garmin Approach Z30 ist die naheliegende Wahl für Golferinnen und Golfer, die bereits eine kompatible Garmin-Golfuhr, ein Approach-Handgerät oder die Garmin Golf App nutzen. Die Zusatzfunktionen wie Range Relay sowie die Informationen zu Grünvorderseite und Grünrückseite setzen die entsprechende Verbindung voraus.
Der Bushnell Tour V6 Shift kombiniert PinSeeker, Vibration und einen roten visuellen JOLT-Ring. Auch der Bushnell Pro X3+ nutzt PinSeeker mit Visual JOLT. Beim Zoom Focus S, Shot Scope PRO L5 und Garmin Approach Z30 erfolgt die Zielbestätigung ebenfalls über Vibration und je nach Modell ein visuelles Signal.
Der Bushnell Pro X3+ ist das teuerste Gerät und bietet die umfangreichste Ausstattung in diesem Vergleich. Dazu gehören 7-fache Vergrößerung, Dual-Display, Slope with Elements, Winddaten über die App, Bluetooth, IPX7 und ein gummigepanzertes Metallgehäuse.
Zoom Focus S
Der Focus S bietet die wichtigsten Funktionen für die Entfernungsmessung zu einem vergleichsweise niedrigen Preis. Er eignet sich, wenn Sie einen kompakten Laser mit Scan-Modus, Vibrationsfeedback und Slope-Funktion suchen, aber keine App oder Anbindung an ein größeres Geräte-Ökosystem benötigen.
Shot Scope PRO L5
Der PRO L5 kombiniert 7-fache Vergrößerung, OLED-Display, Zielvibration und Cart-Magnet mit möglichen GPS- und Strategie-Funktionen über die App. Prüfen Sie vor der Nutzung die aktuellen Bedingungen und den konkreten Umfang der App-Funktionen.
Garmin Approach Z30
Der Z30 ist besonders interessant, wenn Sie bereits kompatible Garmin-Hardware besitzen. Dann können Sie die gemessene Entfernung an die Garmin Golf App, eine Golfuhr oder ein Approach-Handgerät übertragen und zusätzliche Informationen zum Grün sowie erweiterte PlaysLike-Distanzen nutzen.
Bushnell Tour V6 Shift
Der Tour V6 Shift konzentriert sich auf eine schnelle Messung mit PinSeeker, Vibration und visuellem JOLT-Ring. Die IPX6-Zertifizierung, die BITE-Halterung und die zweijährige beschränkte Garantie ergänzen die Ausstattung für den regelmäßigen Einsatz.
Bushnell Pro X3+
Der Pro X3+ bietet 7-fache Vergrößerung, Dual-Display, Slope with Elements, Winddaten über die Bushnell-App, IPX7 und ein robustes Metallgehäuse. Er ist die passende Wahl für Golferinnen und Golfer, die die umfangreichste Ausstattung dieses Vergleichs suchen und bereit sind, dafür den höchsten Preis zu zahlen.
Die fünf Entfernungsmesser unterscheiden sich weniger durch ihre grundlegende Aufgabe als durch Ausstattung, Bedienkomfort und digitale Erweiterungen. Der Zoom Focus S bietet einen preiswerten Einstieg mit Akku, Scan-Modus, Vibrationsfeedback und Slope-Funktion. Der Shot Scope PRO L5 ergänzt die Distanzmessung um 7-fache Vergrößerung, OLED-Display, Cart-Magnet und mögliche App-Funktionen.
Der Garmin Approach Z30 ist vor allem für Golferinnen und Golfer interessant, die bereits im Garmin Golf Ecosystem unterwegs sind. Seine besonderen Zusatzfunktionen entstehen durch die Verbindung mit kompatiblen Garmin-Golfuhren, Approach-Handgeräten oder der Garmin Golf App. Der Bushnell Tour V6 Shift setzt auf robuste Ausstattung und eine besonders deutliche Zielbestätigung mit PinSeeker und JOLT-Ring.
Der Bushnell Pro X3+ bildet die Premiumlösung. Er bietet die umfangreichste technische Ausstattung, ein Dual-Display, Winddaten über die App, 7-fache Vergrößerung und ein besonders robustes Gehäuse. Dafür ist er auch das teuerste Modell in diesem Vergleich.
Welcher Entfernungsmesser am besten zu Ihnen passt, hängt daher von Ihren persönlichen Anforderungen ab. Wenn Sie vor allem schnell und unkompliziert die Entfernung zur Fahne messen möchten, reicht ein kompaktes Einstiegsmodell aus. Wenn Sie zusätzliche App-Funktionen, die Verbindung mit einer Smartwatch oder Informationen zu Wind und Spielstrategie nutzen möchten, lohnt sich der Blick auf die höher ausgestatteten Modelle.
17 Sep 2026
Mit einem Golf-Laser oder Entfernungsmesser bestimmen Sie Distanzen auf dem Golfplatz immer präzise. (Foto: Adobe Stock)