


Kein Schläger im Bag (neben dem Putter) entscheidet so direkt über das Ergebnis wie das Wedge. Wer rund ums Grün präzise, kontrolliert und mit verlässlichem Spin spielt, spart Schläge — Runde für Runde. Callaway hat mit der Opus-Serie einen klaren Anspruch formuliert: Tour-Level-Spin und -Kontrolle in einem Wedge, das gleichermaßen für Profis auf der Tour wie für ambitionierte Amateure funktioniert. Dieser Artikel gibt einen strukturierten Überblick über die aktuellen Callaway Wedges im Sortiment, erklärt die wichtigsten Technologien und hilft dabei, das richtige Wedge für das eigene Spiel zu finden.
Die Opus-Serie ist Callaways technologisch ausgereifteste Wedge-Familie und hat sich seit ihrer Einführung 2024 konsequent weiterentwickelt:
Jede Generation hat die vorherige in einem zentralen Punkt übertroffen: dem Schwerpunkt-Management für mehr Spin und eine kontrollierbare, durchdringende Flugbahn.
Das Callaway Opus SP (August 2025) ist das erste Wedge, das Callaways namensgebende Spin Pocket Konstruktion konsequent umsetzt. Es richtet sich an ambitionierte Golferinnen und Golfer sowie Tour-Profis, die maximale Kontrolle über Spin und Flugbahn verlangen.
Das Herzstück des Opus SP ist ein neu entwickeltes zweiteiliges Kopfdesign: Ein Hohlraum im unteren Bereich des Schlägerkopfs — die Spin Pocket — spart zwischen 16,8 und 23,6 Gramm Gewicht je nach Loft ein. Diese Masse wird gezielt nach oben im Schlägerkopf repositioniert, was den Schwerpunkt (Center of Gravity, CG) deutlich anhebt.
Der Effekt: Ein flacherer, durchdringenderer Ballflug — besonders wertvoll, wenn der Ball unter dem Wind gehalten werden soll oder enge Fahnenpositionen aggressiv angespielt werden müssen. Gleichzeitig steigt der Spin, da der Schläger den Ball mit einem optimalen Winkel für maximale Rückwärtsdrehung trifft. Das Opus SP war Callaways erfolgreichste Tour-Einführung eines Wedges in der Unternehmensgeschichte: Bei der Scottish Open 2025 hatten 32 Spieler es im Bag — darunter Xander Schauffele, Jon Rahm, Min Woo Lee und die Hojgaard-Zwillinge.
Erfahren Sie hier mehr über die Driver von Callaway.
Die fortschrittlichste Schlagfläche in der Geschichte der Opus-Serie: Ein neuer 17° Groove-Winkel mit engerem Pitch-Abstand zwischen den Rillen maximiert den Kontakt zur Balloberfläche. Ergänzt wird dies durch ein tiefes, per Laser geätztes Cross-Hatch-Muster über die gesamte Schlagfläche — für mehr Reibung, mehr Biss und zuverlässige Stoppkraft aus allen Lagen, auch aus Rough und bei feuchten Bedingungen.
Das Opus SP setzt auf Shape 6 — die sechste und finale Iteration der Opus-Prototypen-Phase, direkt validiert durch Tour-Spielerinnen, Tour-Spieler und Major-Champions. Das Profil überzeugt mit einer sauberen, vertrauenerweckenden Ansprechposition, präziser Leading-Edge-Formgebung und verfeinerte Sohlengeometrie. Bei Gap-Wedges sorgt eine progressive Formgebung dafür, dass der Übergang vom Eisensatz zum Wedge optisch und spielerisch nahtlos wirkt.
Lesen Sie hier mehr über die Callaway Opus SP Wedges.
Das Opus SP ist in fünf Sohlenschliffen erhältlich:
Das Callaway Opus SP+ (Februar 2026) ist die konsequente Weiterentwicklung des Opus SP — und das technologisch anspruchsvollste Wedge im aktuellen Callaway-Portfolio. Es richtet sich an Elite-Ballstriker und ambitionierte Golferinnen und Golfer, die volle Kontrolle über Flugbahn und Spin verlangen.
Der entscheidende Unterschied zum Opus SP liegt in der 3-teiligen Kopfkonstruktion (Tungsten, MIM Face, Cast 8620 Body): Die Spin Pocket ist im SP+ um 25% größer als beim SP — wodurch noch mehr Gewicht aus dem unteren Bereich entnommen und nach oben verlagert werden kann. Zusätzlich sind 13+ Gramm Wolfram (Tungsten) in der Topline des Wedges positioniert — 23% mehr als beim Opus Platinum.
Das Zusammenspiel aus vergrößerter Spin Pocket und Tungsten-Gewichtung hebt den CG auf ein bislang unerreichtes Niveau in einem Callaway Wedge. Das Ergebnis: ein noch penetranterer, flacherer Launch — von vollen Schlägen bis zu feinen Pitches rund ums Grün.
R&D Manager Brian Herr beschreibt es so: „Wir haben die Spin Pocket vergrößert, mehr von der Sohle ausgehöhlt und dadurch Wolfram hoch in der Topline platziert. Das erlaubt es uns, den Ball flacher zu fliegen — für mehr Kontrolle."
Lesen Sie hier mehr über die Callaway Opus SP+ Wedges.
Wie beim Opus SP setzt das SP+ auf die Spin Gen 2.0 Face Technologie mit 17° Groove-Winkel, engerem Pitch-Abstand und tiefem Cross-Hatch-Lasermuster — für konsistenten, verlässlichen Spin aus allen Lagen.
Das Opus SP+ ist in drei Sohlenschliffen erhältlich:
Das Callaway CB 12 ist Callaways Antwort auf eine andere Frage: Wie baut man einen Wedge, das nicht nur für Tour-Profis funktioniert, sondern auch Hochhandicappern und Gelegenheitsgolfern echten Nutzen bringt? CB steht für Cavity Back — und das sagt bereits alles über die Ausrichtung dieses Wedges.
Eine tiefe Kavität im Rücken des Schlägerkopfs, eine größere Kopfform und eine dickere Topline machen das CB 12 zur fehlerverzeihendsten Option im Callaway Wedge-Portfolio. Die 12 Gramm Perimeter-Gewichtung erhöht den MOI — das bedeutet: Auch nicht mittige Treffer bleiben besser auf Kurs und verlieren weniger Distanz und Kontrolle.
Wo werden Callaway-Golfschläger produziert? Hier erfahren Sie es.
Die Urethan-Mikrosphären (bekannt aus Callaways Eisen-Lineup) absorbieren unerwünschte Vibrationen beim Aufprall und sorgen für ein weiches, reaktionsfreudiges Schlaggefühl. Die Tri-Sole Sohle ist vielseitig einsetzbar und besonders fehlertolerant aus verschiedenen Lagen — ob Fairway, Semi-Rough oder Bunker.
Auch das CB 12 profitiert von der Opus Rillenplattform für maximalen Spin und Kontrolle — auch bei feuchten oder nassen Bedingungen. Das macht es zu einem verlässlichen Partner in allen Wetterbedingungen.
Tester Johnny Wunder fasste seinen Eindruck nach einem ausführlichen Praxistest zusammen: „Das ist kein Wedge nur für Hochhandicapper — es ist ein Performance-Wedge mit allem, was man an Vielseitigkeit braucht. Nicht einfach nur ein Schläger, um sich aus der Klemme zu helfen."
Wer das richtige Wedge auswählen möchte, kommt an drei Begriffen nicht vorbei: Loft, Bounce und Grind. Hier eine kompakte Erklärung:
Der Loft bestimmt die Flugbahn und Distanz. Typische Wedge-Lofts:
Der Bounce-Winkel beschreibt den Winkel zwischen der Sohle und dem Boden beim Aufprall. Hoher Bounce (12°+) verhindert, dass der Schläger zu tief in den Boden eindringt — ideal für weiche Böden und Bunker mit lockerem Sand. Niedriger Bounce (4–8°) eignet sich für feste Böden und Spieler, die die Schlagfläche gerne öffnen.
Der Grind beschreibt die Form und Bearbeitung der Sohle. Er beeinflusst, wie das Wedge durch verschiedene Lagen gleitet und wie viel Spielraum beim Öffnen der Schlagfläche bleibt. Als Faustregel gilt: Je steiler der Schwung, desto mehr Bounce und desto breiter der Grind.
Wem gehört Callaway? Hier erfahren Sie es.
Was ist der Unterschied zwischen Callaway Opus SP und Opus SP+? Beide basieren auf der Spin Pocket Konstruktion, unterscheiden sich aber in der Intensität: Der SP+ hat eine 25% größere Spin Pocket, eine 3-teilige statt 2-teilige Konstruktion und 13+ Gramm Tungsten zusätzlich in der Topline. Das hebt den CG noch weiter an — für einen noch flacheren Launch, mehr Spin und maximale Kontrolle. Der SP ist die vielseitigere Option mit fünf Grind-Varianten, der SP+ die kompromisslosere Wahl für maximale Performance.
Was bedeutet Grind beim Wedge? Der Grind beschreibt die Bearbeitung und Form der Sohle. Er bestimmt, wie das Wedge durch verschiedene Bodenarten gleitet und wie viel Spielraum beim Öffnen der Schlagfläche bleibt. Ein T Grind (schmal, wenig Bounce) eignet sich für kreative Shots mit geöffneter Schlagfläche, ein W Grind (breit, viel Bounce) für Bunker und weiche Böden.
Für welches Handicap eignet sich der Callaway CB 12? Das CB 12 ist das inklusivste Wedge im Callaway-Portfolio — es eignet sich für alle Spielstärken. Dank Cavity-Back-Design, Perimeter-Gewichtung und Tri-Sole ist er besonders wertvoll für Golferinnen und Golfer mit Handicap 18 aufwärts, die mehr Fehlerverzeihung im kurzen Spiel suchen. Aber auch bessere Spieler profitieren von seiner Vielseitigkeit.
Wie viele Wedges brauche ich im Bag? Die meisten Golferinnen und Golfer spielen zwei bis zu drei Wedges: ein Gap Wedge (50–52°), ein Sand Wedge (54–56°) und bei Bedarf ein Lob Wedge (58–60°). Entscheidend ist, dass die Abstände zwischen den Lofts gleichmäßig sind und keine Distanzlücken entstehen.
Was ist die Spin Gen 2.0 Technologie? Spin Gen 2.0 ist Callaways fortschrittlichste Schlagflächen-Technologie für Wedges: Ein 17° Groove-Winkel mit engerem Pitch-Abstand maximiert den Kantenkontakt mit dem Ball. Ein tiefes, lasergeätztes Cross-Hatch-Muster erzeugt zusätzliche Reibung. Das Ergebnis ist konsistenter, verlässlicher Spin — aus dem Fairway, dem Rough und bei feuchten Bedingungen.
Was ist der Unterschied zwischen Opus SP Black und Opus SP Chrome? Der Unterschied ist rein optischer Natur: Black Shadow und Brushed Chrome sind zwei Finish-Varianten des Opus SP mit identischer Technologie und Spezifikation. Die Wahl ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Die aktuellen Callaway Wedges decken eine breite Bandbreite ab — vom fehlerverzeihenden Cavity-Back-Wedge für Einsteiger bis zum technologisch ausgereiftesten Tour-Wedge auf dem Markt. Der rote Faden durch die Opus-Familie: konsequentes Schwerpunkt-Management für mehr Spin und eine kontrollierbare, durchdringende Flugbahn. Wer sein Kurzspiel ernst nimmt und das richtige Werkzeug für seine Spielweise sucht, findet bei Callaway in jedem Anspruchsniveau die passende Antwort.
22 Jul 2026
Erfahren Sie in diesem Artikel alles über die aktuellen Callaway Wedges. (Foto: Callaway)