


In der Welt des Golfsports gibt es Trends, die kommen und gehen – und es gibt Innovationen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Mit der Markteinführung der Scottsdale TEC (Tour Elevated Concepts) Serie schlägt der Traditionshersteller Ping einen Weg ein, der sich deutlich von der aktuellen „Zero-Torque“-Welle abhebt. Anstatt das Drehmoment mechanisch zu eliminieren, setzt Ping auf eine Kombination aus biomechanischem Augen-Tracking und einer speziellen Gewichtsverteilung.
Das markanteste Merkmal der neuen Ping Putter ist zweifellos die weiße Lackierung in Kombination mit der sogenannten Eye-Q Technologie. Diese wurde im Ping Putting Lab auf Basis der „Quiet Eye“-Forschung entwickelt.
Wie Ping CEO John K. Solheim erklärt: „Die Nutzung der Eye-Tracking-Forschung hat uns großartige Einblicke in die besten Wege gegeben, wie wir Golferinnen und Golfern helfen können, ihren Fokus zu verbessern und mehr Putts zu versenken.“ Konkret bedeutet das: Ein kleiner, dezenter Punkt auf der Oberkante des Putters dient als Anker für den Blick. In Verbindung mit einer langen Ziellinie hilft dies den Spielerinnen und Spielern, die Augen vor und während des Treffmoments zu beruhigen. Diese visuelle Stabilität soll laut Hersteller direkt zu einer konstanteren Ausrichtung führen.

Während viele Wettbewerber versuchen, den Schaft direkt durch den Schwerpunkt zu führen, geht Ping bei den Modellen Ally Blue und Ketsch einen anderen Weg. Die sogenannten Onset-Modelle positionieren den Schaft leicht vor dem Schwerpunkt, aber hinter der Schlagfläche.
Der Vorteil dieses Designs liegt in der Physik: Da der Schwerpunkt hinter der Schaftachse liegt, wird der Putterkopf durch den Schlag „gezogen“ statt „geschoben“. Das sorgt für ein extrem stabiles Schlaggefühl, bewahrt aber gleichzeitig das dynamische Feedback, das viele Akteurinnen und Akteure bei herkömmlichen Mallets vermissen. Wer einen Ping Putter sucht, der die Verzeihenheit eines Mallets mit der Kontrolle eines Blades verbindet, findet hier einen interessanten Ansatz.
Die Scottsdale TEC Serie ist eine reine Mallet-Familie. Um die Fehlertoleranz (MOI) auf ein Maximum zu heben, setzt Ping auf eine Multi-Material-Konstruktion:

Ein entscheidender Faktor bei der Wahl des richtigen Modells ist der individuelle Schwungtyp. Ping unterteilt die Serie konsequent nach der Rotation im Schlag:
Die Scottsdale TEC Serie zeigt, dass Ping nicht blind jedem Industrietrend folgt. Die Entscheidung gegen „Zero-Torque“ und für das „Quiet Eye“ Prinzip ist ein mutiger Schritt, der vor allem denjenigen helfen dürfte, die Probleme mit der Ausrichtung oder einem unruhigen Blick über dem Ball haben.
Mit einem Preis von 399,99 $ positionieren sich diese Ping Putter im Premium-Segment – ein Preis, der durch die aufwendige Fräsung der Aluminium-Köpfe und die tour-erprobte Technologie gerechtfertigt wird. Ob das auffällige weiße Design den persönlichen Geschmack der Golferinnen und Golfer trifft, muss jede und jeder selbst entscheiden – die Erfolge auf der Tour durch Profis wie Tony Finau und Wyndham Clark sprechen jedoch bereits jetzt eine deutliche Sprache.
Die Scottsdale TEC Putter sind ab dem 9. April im Fachhandel erhältlich.
31 Mar 2026
Ping hat mit der Scottsdale-TEC-Serie seine neuen Putter vorgestellt. (Foto: Ping)