


Mizuno bricht mit der Tradition: Nach Jahren im Schatten der eigenen Weltklasse-Eisen präsentiert die japanische Traditionsschmiede für das Jahr 2026 eine Metalwood-Serie, die technisch völlig neue Wege geht. Mit dem Mizuno JPX One Driver und einer Weltneuheit namens Nanoalloy rückt die Marke aus der Nische direkt ins Rampenlicht der internationalen Speed-Diskussion.
Lange Zeit galt bei Mizuno das ungeschriebene Gesetz: „Irons first“. Driver wurden von vielen Golferinnen und Golfern oft als solide, aber selten als bahnbrechend wahrgenommen. Doch für die Saison 2026 hat Mizuno die Reset-Taste gedrückt. Der bisherige Name „ST“ (Speed Technology) weicht der global etablierten JPX-Linie, und mit ihr zieht eine Technologie ein, die Chris Voshall, Director of Golf bei Mizuno, als den Beginn von etwas völlig Neuem beschreibt: „Es fühlte sich nicht wie eine bloße Weiterentwicklung an“, so Voshall.
Das Herzstück des Mizuno JPX One Driver ist die markante, blau schimmernde Schlagfläche. Doch Vorsicht: Es handelt sich hierbei nicht um eine klassische Carbon-Konstruktion. Mizuno setzt stattdessen auf eine rund einen Millimeter dicke Schicht aus Nanoalloy, einem Hochleistungspolymer des Spezialisten Toray.
Die physikalische Besonderheit dieses Materials ist seine Reaktionsfreudigkeit auf hohe Belastung. Im Ruhezustand wirkt es stabil und fest, doch bei der enormen Wucht des Impacts im Treffmoment wird es hochgradig elastisch. Dieser Effekt sorgt dafür, dass die Schlagfläche den Golfbällen weniger Deformationsenergie entzieht. Da der Ball dadurch weniger stark gequetscht wird, bleibt mehr Energie für den Flug erhalten – das Resultat ist ein spürbarer Zuwachs an Ballgeschwindigkeit über die gesamte Schlagfläche.
Durch die stabilisierende Wirkung der Nanoalloy-Struktur konnte Mizuno die darunterliegende geschmiedete Titan-Basis der Schlagfläche um rund 10 % dünner konzipieren als beim Vorgängermodell ST-Max. In Kombination mit der neu entwickelten CORTECH-Struktur vergrößert sich die sogenannte CORArea – also der Bereich, in dem maximale Ballgeschwindigkeiten erzielt werden – um stolze 15 %. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das: Auch Treffer außerhalb des Zentrums verlieren deutlich weniger an Weite und Präzision.
Mizuno bringt die Technologie in zwei unterschiedlichen Geometrien auf den Markt, um sowohl ambitionierte Amateurgolferinnen und Amateurgolfer als auch Profis auf der Tour optimal zu unterstützen.
Dieses Modell ist der Stabilitätsanker der Serie. Mit einem größeren „Footprint“ (der optischen Ausdehnung des Kopfes nach hinten) bietet er das höchste Trägheitsmoment (MOI). Ein leichter Draw-Bias hilft Spielerinnen und Spielern zudem dabei, die Schlagfläche im Treffmoment leichter quadratisch an den Ball zu bringen, was die Konstanz vom Tee massiv erhöht.
Die Select-Variante richtet sich an Akteurinnen und Akteure mit hohen Schwunggeschwindigkeiten, die Wert auf Manövrierbarkeit (Workability) legen. Der Kopf ist kompakter gestaltet, bietet ein klassisches Birnenprofil und eine tiefere Schlagfläche. Mit einer neutralen bis Fade-orientierten Gewichtung verhindert dieses Modell das gefürchtete „Haken“ nach links und ermöglicht eine gezielte Flugkurvenkontrolle.
Erfahren Sie hier alles zu den neuen Mizuno JPX One Fairwayhölzern und Rescues.
Mit dem Mizuno JPX One Driver beweist die Marke Mut zur technologischen Eigenständigkeit. Anstatt lediglich etablierten Markttrends zu folgen, nutzt man die Expertise aus der Polymerforschung, um ein unverwechselbares Performance-Profil zu schaffen. Die Kombination aus der Fehlerverzeihung der JPX-Familie und der neuen Nano-Technik macht diesen Driver zu einer ernstzunehmenden Option für alle, die in der Saison 2026 nach mehr Geschwindigkeit suchen, ohne auf das gewohnt präzise Feedback von Mizuno verzichten zu wollen.
Der Mizuno JPX One Driver ist ab dem 12. Januar 2026 im Pre-Sale bei All4Golf vorbestellbar und ab dem 22. Januar 2026 im Handel für Golferinnen und Golfer verfügbar.
08 Jan 2026
Die neuen Mizuno JPX One Driver sind ab 12.Januar bestellbar. (Foto: Mizuno)