


Westlich von München, elegant eingebettet in die reizvolle Landschaft des Fünf-Seen-Landes, zählt der Golf Club Wörthsee zu den renommiertesten Adressen des deutschen Golfsports. Die traditionsreiche 18-Loch-Meisterschaftsanlage wurde 1982 von dem bekannten Golfplatzarchitekten Kurt Rossknecht entworfen und verbindet sportlichen Anspruch harmonisch mit einem eindrucksvollen Naturerlebnis. Jahrhundertalte Eichen- und Tannenbestände sowie die typischen Birkenhaine des Schluifelder Moores prägen das Bild der Anlage, die bereits mehrfach als stolzer Austragungsort großer internationaler Events wie den Berenberg Masters und den Ladies German Open im Rampenlicht stand.
Der weitläufige Par-72-Platz präsentiert sich für alle Handicap-Klassen offen und fair, fordert jedoch von der ersten Teebox an ein präzises Course Management. Die Runde erstreckt sich von vier gerateten Abschlägen über eine Gesamtlänge zwischen 5.275 und 6.310 Metern. Der exzellente Pflegezustand der Fairways und die pfeilschnellen Grüns unterstreichen den hohen Qualitätsanspruch des Clubs, der zu den Gründungsmitgliedern der Leading Golf Courses of Germany zählt.
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Die sportliche Herausforderung beginnt auf den vorderen neun Löchern mit einem strategischen Auftakt-Par-5 über bis zu 441 Meter, das sich als sanftes Dogleg nach rechts um eine dichte Baumgruppe schmiegt. Schon an Bahn 2 wartet die erste echte Nervenprüfung, denn dieses bis zu 178 Meter lange Par-3 wird auf der rechten Seite von einem Teich flankiert, der einen präzisen, hohen Abschlag erzwingt.
Nach einem langen Par-4 an Loch 3 und einem kurzen Par-3 an der vierten Bahn fordert die fünfte Bahn ein echtes 90-Grad-Dogleg nach rechts, bei dem ein zu kurzer Teeshot den direkten Weg zur Fahne blockiert. Als längste Prüfung der gesamten Runde erweist sich das darauffolgende Par-5 an Bahn 6, das sich über stolze 515 Meter als anspruchsvolles Doppel-Dogleg zieht. Während das kurze Par-4 der siebten Bahn eine hervorragende Birdie-Chance bietet , gilt das lange Par-4 der achten Bahn mit zwei tückischen Teichen und dichtem Rough zu Recht als das schwerste Loch der gesamten Anlage. Ein kurzes Par-4 an der 9 rundet die Front Nine ab.
Die zweiten neun Löcher gelten unter Kennern als landschaftlich noch reizvoller, spielerisch jedoch als deutlich anspruchsvoller. Legendär unter Mitgliedern und Gästen ist das sogenannte „Bermudadreieck“ der Bahnen 10 bis 12, dessen markante Wasserflächen jeden Score im Handumdrehen beeinflussen können. Das spektakuläre Par-3 an Bahn 11 muss komplett im Carry über das feuchte Element auf ein quer angelegtes Grün gespielt werden. Das darauffolgende Par-5 an Bahn 12 verlangt einen Abschlag direkt über den vorherigen Teich sowie das Umspielen mächtiger Bäume auf der rechten Seite.
Das furiose Finale wird durch drei anspruchsvolle Par-4-Bahnen eingeläutet, die präzise Platzierungen erfordern. Sie werden durch Solitärbäume, wellige Fairways und tiefe Sandhindernisse wie den berüchtigten Bunker mit hochgezogener Kante an Bahn 18 geschützt.
Neben dem erstklassigen Meisterschaftsplatz runden ein anspruchsvoller 6-Loch-Kurzplatz und modernste Trainingsmöglichkeiten mit TrackMan-Technologie das sportliche Angebot ab. Nach dem letzten Putt sorgt die exzellente Clubgastronomie „Jaegers“ für den perfekten Ausklang des Golftages. Wer den Golf Club Wörthsee besucht, findet ein rundum gelungenes Gesamtpaket, das Natur, Tradition und moderne Infrastruktur überzeugend miteinander verbindet.
11 Jul 2026
Der Golf Club Wörthsee liegt in der in der Nähe Münchens und ist exzellent gepflegt. (Foto: Michael Althoff)
Impressionen aus dem Golf Club Wörthsee. (Fotos: Michael Althoff)