


An der windgepeitschten Nordspitze der karibischen Trauminsel Saint Lucia ist ein neues Golf-Flaggschiff entstanden, das die Standards für ultra-private Golfcommunities weltweit nachhaltig verschiebt. Auf einer rund 150 Hektar großen, zerklüfteten Halbinsel erstreckt sich Cabot Saint Lucia – ein exklusives Golf- und Immobilienprojekt der kanadischen Cabot-Gruppe, dessen Herzstück, der Point Hardy Golf Club, sich binnen kürzester Zeit in die Riege der Top 100 der besten Golfplätze der Welt katapultiert hat.
Entworfen vom renommierten Designer-Duo Bill Coore und Ben Crenshaw, schmiegen sich die Spielbahnen spektakulär an die vulkanischen Felskanten und tiefen Täler. Da die Anlage als reiner Private Members Club konzipiert ist, bleibt dieses landschaftliche Kunstwerk exklusiv Mitgliedern und deren Gästen vorbehalten. Auch wenn sich das Clubhaus und die luxuriösen Einzelvillen Mitte 2026 noch im Bau befinden, sorgt die weitläufige Integration der Immobilien dafür, dass die unvergleichlichen Ausblicke auf den Atlantik dauerhaft unverbaut bleiben.
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Bei Cabot steht das Gesamterlebnis im Vordergrund, was sich in einer perfekten Wohlfühlatmosphäre widerspiegelt. Da das Gelände sehr hügelig ist, wird die Runde obligatorisch im Golfcart absolviert, tatkräftig unterstützt von professionellen Caddies. Das entspannte Motto lautet hierbei: „Nice and easy“ – Hektik ist auf Point Hardy ein Fremdwort; stattdessen stehen der Genuss und das bewusste Erleben der Natur im Vordergrund.
Dies zeigt sich bereits an den Abschlagsoptionen: Von den fünf Teeboxen sind die hintersten, schwarzen Abschläge gar nicht erst auf der Scorekarte gelistet, um den Fokus auf eine entspannte Runde statt auf sportliche Höchstleistungen zu legen. Die verbleibenden vier Boxen (Grün, Silber, Orange, Blau) bieten als Par-71 eine Gesamtlänge zwischen 3.553 und 6.275 Yards. Neben dem obligatorischen Begrüßungs-Cookie warten auf der Runde zwei luxuriöse Comfort Stations mit erstklassigen Snacks und eigens kreierten Cocktails. Um den stetigen Küstenwind beherrschbar zu machen, sind die Grüns mit einer moderaten Geschwindigkeit von rund 10 auf dem Stimpmeter treu, aber fair präpariert.
Das anspruchsvolle Designprinzip sieht vor, den größten Höhenunterschied direkt an Bahn 1 und 10 bergauf zu überwinden, ehe sich der Platz auf einem Hochplateau einpendelt. Nach einer Reihe abwechslungsreicher Spielbahnen rückt auf den Front Nine ab Bahn 7 der Atlantik spektakulär in den Fokus: Das nur 115 Yards kurze Par-3 führt auf ein Grün, das direkt auf einem in den Ozean ragenden Felsen thront. Auch an Bahn 8 schlägt man direkt über die tosenden Wellen hinweg, während Bahn 9 links ebenfalls durch das Meer begrenzt wird.
Die Back Nine bieten ab Bahn 14 ein furchteinflößendes wie geniales Finale, das zu den besten Schluss-Sequenzen weltweit zählt: Los geht es mit einem bis zu 590 Yards langen Par-5, der schwierigsten Bahn der Runde. Sie verlangt einen blinden Abschlag bergauf, ehe das Fairway steil Richtung Klippen und Meer abfällt. Das folgende, maximal 286 Yards kurze Par-4 erinnert an Bahn 7 von Thracian Cliffs in Bulgarien: Vom Meeresabschlag wird im 45-Grad-Winkel über das offene Wasser auf ein erhöhtes Fairway geschlagen.
Das anschließende Signature Hole, ein Par-3 über maximal 148 Yards, führt über eine tiefe Bucht auf ein welliges Felsengrün, vorbei am malerischen „Secret Beach“. An der 17, einem weiteren Par-3 mit bis zu 170 Yards, geht es vom schwindelerregenden Champions-Tee auf einer Felsspitze über das offene Meer Richtung Fahne. Das finale Par-5-Dogleg verläuft direkt am Strand entlang und erfordert eine präzise, hohe Annäherung über eine Schlucht zum stark verteidigten Grün.
Wer diese Grüns erfolgreich bezwungen hat, kann die filmreife Runde bei einem kühlen Drink in einer Kokosnuss direkt am Meer ausklingen lassen. Die Gründer Ben Cowan-Dewar und Mike Keiser haben hier ein absolutes Meisterwerk für golfbegeisterte Kosmopoliten geschaffen.
21 Jul 2026
Auf Saint Lucia wartet ein Meisterwerk auf Kosmopoliten. (Foto: Michael Althof)
Impressionen aus Cabot Saint Lucia. (Fotos: Michael Althoff)