


Ein Launch-Monitor macht Ihr Golftraining messbarer. Statt sich ausschließlich auf das Gefühl beim Schlag zu verlassen, erhalten Sie direktes Feedback zu Schlägerkopfgeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit, Abflug und Distanz. So können Sie besser einschätzen, wie weit Sie Ihre Schläger tatsächlich schlagen, Ihre Entwicklung verfolgen und gezielter an Ihrem Spiel arbeiten.
Dabei muss ein Launch-Monitor nicht automatisch mehrere Tausend Euro kosten. Die fünf Modelle in diesem Vergleich decken unterschiedliche Bedürfnisse ab: vom unkomplizierten Einstiegsgerät ohne App und Abonnement bis zur hochwertigen Indoor-Simulatorlösung mit integriertem Touchdisplay und virtuellen Golfplätzen.
Der GolfBuddy Shot Mate konzentriert sich auf die wichtigsten Informationen für Ihr Training. Das radarbasierte Gerät misst Schlägerkopfgeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit, Smash Factor, Carry-Distanz und Gesamtdistanz. Damit erhalten Sie genau die Daten, die Sie benötigen, um Ihre Schlagweiten und Ihre Schwunggeschwindigkeit besser einzuschätzen.
Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Sie benötigen keine App und kein Smartphone, sondern stellen den Shot Mate lediglich etwa 1,0 bis 1,5 Meter hinter dem Ball auf. Ein integrierter Kickstand erleichtert die Positionierung. Die Ergebnisse werden innerhalb von etwa ein bis drei Sekunden nach dem Schlag auf dem hintergrundbeleuchteten Segment-LCD angezeigt.
Der Geschwindigkeitsbereich reicht laut Produktangaben von 20 bis 200 mph und deckt damit alle Schläger vom Wedge bis zum Driver ab. Die Daten können in MPH oder km/h angezeigt werden. Bis zu 250 Aufzeichnungen lassen sich im History-Log speichern. So können Sie Ihre Werte auch über mehrere Trainingseinheiten hinweg im Gerät nachvollziehen.
Mit seinen kompakten Abmessungen von 150 × 75 × 31 Millimetern passt der Shot Mate problemlos in die Golftasche. Das Gehäuse besteht aus Polycarbonat und verfügt über eine widerstandsfähige Radarabdeckung. Für den Einsatz im Regen ist das Gerät allerdings nicht geeignet: Der Shot Mate ist nicht wasserdicht und sollte nur unter trockenen Bedingungen verwendet werden.
Der Shot Mate ist eine gute Wahl, wenn Sie ohne komplizierte Einrichtung grundlegende Trainingsdaten erfassen möchten. Besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger, Spielerinnen und Spieler mit höherem Handicap sowie Golferinnen und Golfer, die ihre Schlägerdistanzen oder ihre Schlägerkopfgeschwindigkeit kontrollieren möchten, bietet das Gerät einen einfachen Zugang zur Launch-Monitor-Technologie.
Seine Stärke liegt in der unkomplizierten Nutzung ohne App und laufende Kosten. Wer zusätzlich Spinwerte, Videoaufnahmen, Schwungbahn oder virtuelle Golfplätze analysieren möchte, sollte sich die umfangreicheren Modelle in diesem Vergleich ansehen.
Der Shot Scope LM1 bietet ebenfalls die fünf grundlegenden Messwerte Schlägerkopfgeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit, Smash Factor, Carry-Distanz und Gesamtdistanz. Im Vergleich zum GolfBuddy Shot Mate ergänzt er diese Basisfunktionen jedoch um ein 3,5-Zoll-Farbdisplay, Bluetooth-Konnektivität und eine kostenlose App zur späteren Auswertung.
Für die Messung nutzt der LM1 ein Doppler-Radar im K-Band mit einer Frequenz von 24 GHz. Das Gerät wird etwa 1,5 Meter hinter dem Ball positioniert und ist nach wenigen Sekunden einsatzbereit. Die Anzeige erfolgt direkt am Monitor, sodass Sie Ihr Smartphone während des Trainings nicht zwingend benötigen.
Der LM1 speichert bis zu 1.920 Schläge. Über Bluetooth lassen sich die Daten mit der Shot-Scope-App synchronisieren. Dort können Sie Ihre Schlaghistorie langfristig verfolgen und Ihre Entwicklung über verschiedene Trainingseinheiten hinweg beobachten. Für diese Funktionen fallen laut Produktbeschreibung keine Abonnementgebühren an.
Eine Besonderheit ist der Speed-Training-Modus. Mit ihm können Sie gezielt an Ihrer Schlägerkopfgeschwindigkeit arbeiten – entweder mit Ihren normalen Golfschlägern oder mit speziellen Speed-Sticks. Die angegebene Akkulaufzeit beträgt bis zu fünf Stunden, die vollständige Aufladung dauert etwa zwei Stunden. Geladen wird über USB-C.
Mit einem Gewicht von 300 Gramm und dem mitgelieferten Tragekoffer bleibt der LM1 mobil. Die IPX3-Zertifizierung schützt das Gerät vor leichtem Regen. Für starke Niederschläge oder den Einsatz bei sehr nassen Bedingungen ist dennoch Vorsicht geboten.
Lesen Sie hier mehr über den Shot Scope LM1 Launch Monitor.
Der LM1 ist interessant, wenn Sie regelmäßig trainieren und mehr Komfort als bei einem einfachen Einstiegsgerät wünschen. Das Farbdisplay, die Datenhistorie und der Speed-Training-Modus machen ihn zu einem vielseitigen Trainingspartner, ohne dass Sie sich auf ein kostenpflichtiges Abonnement festlegen müssen.
Im Vergleich zu den Geräten von Garmin und Rapsodo bleibt der Funktionsumfang bewusst überschaubar. Spinrate, Spinachse, Schwungbahn und Videoanalyse gehören nicht zu den genannten Messwerten. Für Distanz- und Geschwindigkeitstraining ist der LM1 jedoch umfassend ausgestattet.
Der Garmin Approach R10 richtet sich an Golferinnen und Golfer, die mehr als fünf Basisdaten erfassen möchten. Der radarbasierte Launch-Monitor misst unter anderem Schlägerkopfgeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit, Schlagflächenstellung, Schwungrichtung, Anstellwinkel, Abflugwinkel, Abflugrichtung, maximale Höhe, Fluglänge, Spinachse, Umdrehungen des Golfballs, Smash Factor und Gesamtabweichung.
Die Messwerte werden über die Garmin Golf App auf einem Smartphone oder Tablet dargestellt. Der R10 besitzt kein eigenes Display. Dafür zeichnet die App Ihre Schwünge automatisch als Videos auf und ergänzt sie durch grafische Darstellungen des Ballflugs. Im Trainingsmodus können außerdem Schlagdaten für die einzelnen Schläger gespeichert werden.
Der R10 ist nicht nur für die Driving Range gedacht. Je nach App-Funktion und Mitgliedschaft können Sie virtuelle Runden auf mehr als 42.000 Golfplätzen spielen, an Turnieren teilnehmen oder den Launch-Monitor mit E6 Connect verbinden. Damit lässt sich das Gerät sowohl für strukturiertes Training als auch für spielerische Anwendungen nutzen.
Mit einer Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden eignet sich der Approach R10 auch für längere Trainingseinheiten. Die IPX7-Wasserdichtigkeit macht ihn zudem besonders robust für den Einsatz im Freien. Zum Lieferumfang gehören unter anderem ein Stativ, eine Tragetasche und eine Smartphone-Halterung, die am Golfbag befestigt werden kann.

Der Approach R10 ist eine gute Wahl für Golferinnen und Golfer, die umfangreiche Schlagdaten, automatische Videoaufnahmen und virtuelle Spielmöglichkeiten miteinander verbinden möchten. Er eignet sich besonders für Spielerinnen und Spieler, die bereits ein Smartphone oder Tablet in ihr Training integrieren und die zusätzlichen Funktionen der Garmin-Software nutzen möchten.
Wichtig ist, zwischen den Grundfunktionen und den erweiterten Inhalten zu unterscheiden. Für die Darstellung und Auswertung wird ein kompatibles Mobilgerät benötigt. Bestimmte Simulations- und Platzfunktionen können außerdem von einer aktiven Mitgliedschaft oder zusätzlichen Voraussetzungen abhängen.
Der Rapsodo MLM2 PRO geht bei der Schlaganalyse noch weiter. Das Gerät kombiniert Radarverarbeitung mit einer dualen optischen Kameratechnologie und erfasst laut Produktangaben 15 Metriken. Davon werden acht Werte direkt gemessen. Zu den gemessenen Metriken gehören unter anderem Ballgeschwindigkeit, Abflugrichtung, Schlägerkopfgeschwindigkeit, Abflugwinkel, Spinrate, Spinachse, Schwungbahn und Anstellwinkel.
Weitere angezeigte Werte sind beispielsweise Smash Factor, Carry-Distanz, Gesamtdistanz, Side Carry, Abstiegswinkel, Scheitelpunkt und Schlagtyp. Diese Unterscheidung ist wichtig: Nicht jede angezeigte Metrik wird auf dieselbe Weise direkt erfasst. Einige Werte werden aus anderen Messdaten abgeleitet oder berechnet.
Ein Schwerpunkt des MLM2 PRO liegt auf der Videoanalyse. Die integrierte Hochgeschwindigkeitskamera arbeitet mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde und ermöglicht eine detaillierte Betrachtung des Treffmoments. Mit Shot Vision und Impact Vision können Sie Ihre Schwünge aus mehreren Perspektiven ansehen, den Ballflug mit einem Shot-Tracer verfolgen und den Zusammenhang zwischen Schwunggefühl und Ergebnis besser nachvollziehen.
Für das Geschwindigkeitstraining steht die R-Speed-Plattform zur Verfügung. Zusätzlich bietet der Rapsodo Combine eine spielerische Trainingsform mit verschiedenen Übungen. Über R-Cloud lassen sich Sitzungsverläufe, Schlagvideos und Daten speichern sowie Daten exportieren.
Auch der Simulationsumfang ist umfangreich: Mit einer aktiven Premium-Mitgliedschaft stehen mehr als 30.000 Golfplätze und zwei virtuelle Übungsbereiche zur Verfügung. Der MLM2 PRO ist mit Apple- und Android-Geräten kompatibel. Zum Lieferumfang gehören ein Stativ, eine Tragetasche, ein Ladekabel und RPT-Golfbälle, die für bestimmte Messfunktionen vorgesehen sind. Beim Kauf ist außerdem ein 45-tägiger Testzeitraum für die Premium-Mitgliedschaft enthalten.
Der MLM2 PRO eignet sich für ambitionierte Golferinnen und Golfer, die neben Distanzen und Geschwindigkeiten auch Spin, Schwungbahn, Anstellwinkel und den Treffmoment analysieren möchten. Besonders wertvoll ist die Kombination aus Messdaten und Video: Sie erhalten nicht nur eine Zahl zum Schlag, sondern können auch nachvollziehen, wie der Schlag zustande gekommen ist.
Im Gegenzug ist der MLM2 PRO stärker auf ein kompatibles Mobilgerät und die Rapsodo-App ausgerichtet. Wer lediglich Carry-Distanzen und Schlägerkopfgeschwindigkeit messen möchte, schöpft das Potenzial dieses Geräts möglicherweise nicht aus. Für technisch interessierte Spielerinnen und Spieler sowie regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer der Trainings- und Simulationsfunktionen bietet er dagegen einen deutlich größeren Funktionsumfang.
Der Garmin Approach R50 ist nicht als kleiner, mobiler Distanzmesser konzipiert, sondern als umfassende Launch-Monitor- und Simulatorlösung. Mit einem Gewicht von 4,1 Kilogramm und Abmessungen von 41,9 × 26,9 × 19 Zentimetern ist er deutlich größer als die anderen Geräte in diesem Vergleich.
Für die Messung nutzt der R50 drei Hochgeschwindigkeitskameras. Er erfasst mehr als 15 Ball- und Schlägermetriken, darunter Schlägerkopfgeschwindigkeit, Schlagflächenstellung, Schwungbahn, Anstellwinkel, Ballgeschwindigkeit, Abflugwinkel, Abflugrichtung, Drehachse, Drehrate, Scheitelpunkthöhe, Smash Factor, Carry-Distanz, Gesamtstrecke und Gesamtabweichungsdistanz.
Die Bedienung erfolgt direkt am integrierten 10-Zoll-LCD-Touchdisplay mit einer Auflösung von 800 × 1.280 Pixeln. Ein Smartphone oder Tablet ist für die grundlegende Nutzung daher nicht erforderlich. Treffmoment-Videos, Schlägerstatistiken, Golfbag-Analysen und verschiedene Trainingsformen sind direkt in die Lösung integriert.
Zum Funktionsumfang gehören unter anderem Standard-Tee, Zielübungen, Driving Range und Putten im Golfsimulator. Über Home Tee Hero stehen mehr als 43.000 virtuelle Golfplätze zur Verfügung. Für bestimmte Simulationsfunktionen ist eine aktive Garmin-Golf-Mitgliedschaft erforderlich. Der R50 unterstützt außerdem die Verbindung über USB-C, HDMI, WLAN und Bluetooth und ist mit Simulatoren von Drittanbietern kompatibel.
Die Akkulaufzeit beträgt bis zu vier Stunden. Das Gerät ist nach IPX3 gegen Spritzwasser geschützt und damit vor allem für trockene Indoor-Umgebungen oder entsprechend geschützte Einsatzbereiche gedacht.
Der Approach R50 richtet sich an Golferinnen und Golfer, die eine hochwertige, möglichst eigenständige Indoor-Trainings- und Simulationslösung suchen. Das integrierte Display, die Kameratechnik und der große Funktionsumfang machen ihn interessant für das eigene Golfstudio, ambitionierte Trainingsumgebungen und regelmäßige virtuelle Runden.
Der hohe Anschaffungspreis und die vergleichsweise eingeschränkte Mobilität sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Für gelegentliche Trainingseinheiten auf der Driving Range sind die kompakteren Modelle praktischer und deutlich günstiger. Der R50 spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo dauerhaft Platz für eine Indoor-Lösung vorhanden ist.
Der GolfBuddy Shot Mate und der Shot Scope LM1 konzentrieren sich auf fünf zentrale Werte: Schlägerkopfgeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit, Smash Factor, Carry-Distanz und Gesamtdistanz.
Der GolfBuddy ist dabei die besonders einfache Lösung ohne App. Der Shot Scope LM1 bietet zusätzlich ein Farbdisplay, Bluetooth, eine langfristige Datenhistorie und einen Speed-Training-Modus. Wenn Sie Ihre Distanzen und Ihre Schwunggeschwindigkeit regelmäßig kontrollieren möchten, reichen beide Geräte als Grundlage aus.
Der Rapsodo MLM2 PRO und der Garmin Approach R50 bieten den größten Mess- und Analyseumfang. Beide Modelle erfassen deutlich mehr als reine Distanzdaten und beziehen Spin, Schwungbahn sowie weitere technische Werte ein.
Der Rapsodo legt einen besonderen Schwerpunkt auf die App-basierte Videoanalyse. Der Garmin R50 verbindet Kameratechnik und umfangreiche Messwerte mit einem integrierten Display und einer eigenständigen Simulatorlösung.
Für unkompliziertes Geschwindigkeitstraining eignen sich der GolfBuddy Shot Mate und der Shot Scope LM1. Beide zeigen die Schlägerkopfgeschwindigkeit direkt an. Der LM1 verfügt darüber hinaus über einen eigenen Speed-Training-Modus.
Der Rapsodo MLM2 PRO bindet Geschwindigkeitstraining mit R-Speed in eine umfangreichere digitale Trainingsplattform ein. Er ist daher interessant, wenn Sie Ihr Speed-Training mit weiteren Analyse- und Simulationsfunktionen kombinieren möchten.
Der GolfBuddy Shot Mate und der Shot Scope LM1 sind besonders kompakt und leicht zu transportieren. Auch der Garmin Approach R10 und der Rapsodo MLM2 PRO sind mit Tragetasche und Stativ für einen mobilen Einsatz ausgelegt.
Der Garmin Approach R50 ist dagegen eher eine stationäre Lösung. Mit 4,1 Kilogramm Gewicht und integriertem 10-Zoll-Display ist er für einen festen Indoor-Trainingsplatz besser geeignet als für den spontanen Einsatz auf der Driving Range.
Der GolfBuddy Shot Mate funktioniert ohne App und ohne Abonnement. Auch der Shot Scope LM1 bietet seine grundlegenden Funktionen und die Schlagdatenhistorie ohne laufende Abo-Gebühren.
Beim Garmin Approach R10, beim Rapsodo MLM2 PRO und beim Garmin Approach R50 können zusätzliche Simulations- und Platzfunktionen an eine Mitgliedschaft gebunden sein. Deshalb lohnt sich vor dem Kauf ein genauer Blick darauf, welche Funktionen Sie tatsächlich nutzen möchten und welche davon kostenlos verfügbar sind.
GolfBuddy Shot Mate
Wenn Sie grundlegende Trainingsdaten ohne App, Smartphone und Abonnement erfassen möchten, ist der Shot Mate der unkomplizierteste Einstieg. Er konzentriert sich auf Geschwindigkeit, Smash Factor und Distanz und lässt sich schnell in die Trainingstasche packen.
Shot Scope LM1
Der LM1 bietet mehr Komfort und Auswertungsmöglichkeiten als ein einfaches Einstiegsgerät. Farbdisplay, Datenhistorie, Bluetooth und Speed-Training machen ihn zu einer guten Wahl für regelmäßige Trainingseinheiten ohne Abonnement.
Garmin Approach R10
Der R10 ist der vielseitige Allrounder in diesem Vergleich. Er liefert umfangreiche Schlagdaten, zeichnet Schwünge auf und ermöglicht – abhängig von App und Mitgliedschaft – virtuelle Runden und Turniere.
Rapsodo MLM2 PRO
Der MLM2 PRO ist besonders interessant, wenn Sie Ihre Technik nicht nur über Zahlen, sondern auch über Video analysieren möchten. Spinrate, Spinachse, Schwungbahn, Anstellwinkel und Treffmoment-Videos liefern deutlich tiefere Einblicke als ein reiner Distanzmesser.
Garmin Approach R50
Der Approach R50 ist die umfassendste Lösung im Vergleich. Das integrierte Touchdisplay, die drei Hochgeschwindigkeitskameras und die umfangreichen Simulatorfunktionen machen ihn zur passenden Wahl für ein dauerhaftes Indoor-Setup.
Die fünf Geräte verfolgen unterschiedliche Konzepte. Der GolfBuddy Shot Mate und der Shot Scope LM1 richten sich an Golferinnen und Golfer, die vor allem Distanzen und Schwunggeschwindigkeit messen möchten. Der Garmin Approach R10 und der Rapsodo MLM2 PRO erweitern das Training um App-Funktionen, Videoanalyse und virtuelle Spielmöglichkeiten. Der Garmin Approach R50 ist dagegen eine ausgewachsene Indoor-Simulatorlösung.
Eine pauschale Empfehlung für alle Golferinnen und Golfer gibt es deshalb nicht. Wenn Sie unkompliziert und ohne laufende Kosten trainieren möchten, sind der GolfBuddy Shot Mate und der Shot Scope LM1 interessante Optionen. Für umfangreichere Analysen bietet der Garmin Approach R10 einen vielseitigen Einstieg, während der Rapsodo MLM2 PRO besonders viele Möglichkeiten zur Video- und Spin-Analyse eröffnet. Wer das Golftraining zu Hause dauerhaft auf ein neues Level heben möchte, findet im Garmin Approach R50 die umfassendste Lösung – allerdings auch die kostenintensivste.
Entscheidend ist letztlich, welche Daten Sie für Ihr Training wirklich brauchen. Je umfangreicher die Analyse- und Simulationsfunktionen werden, desto höher fallen in der Regel nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der Platzbedarf und der technische Einrichtungsaufwand aus.
18 Sep 2026
Launch-Monitore helfen Ihnen dabei, ihr Golftraining zu analysieren. (Foto: ALL4GOLF)