Der Frühling ist für Sie als Golferinnen und Golfer die wohl spannendste, aber auch tückischste Jahreszeit. Während Sie beim ersten Abschlag noch den Frost auf dem Gras knirschen hören, kann Ihnen am 18. Grün bereits die warme Mittagssonne entgegenlachen. Wer hier auf die falsche Kleidung setzt, friert entweder oder kommt unnötig ins Schwitzen – beides Gift für das Handicap.
Die Lösung? Das Zwiebelprinzip, auch Layering genannt. In diesem Guide zeigen wir Ihnen, wie Sie mit den neuesten Highlights von Top-Marken wie adidas, Galvin Green und Peak Performance perfekt durch die Übergangszeit kommen.
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Das 3-Schichten-System: Funktionalität trifft Schwungfreiheit
Beim Layering geht es nicht darum, einfach irgendetwas übereinanderzuziehen. Jede Schicht hat eine spezifische Aufgabe, um Ihre Körpertemperatur konstant zu halten, ohne den Golfschwung einzuschränken.
1. Die Basis (Base Layer): Feuchtigkeit ade
Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut. Ihre Aufgabe ist es, Schweiß nach außen zu transportieren, damit Sie nicht auskühlen.
- Für die Herren: Wenn es morgens noch richtig knackig ist, ist das Galvin Green Edwin Baselayer unschlagbar. Dank der SKINTIGHT Thermal-Technologie hält es warm, ist aber so luftig, dass Sie sich nie eingeengt fühlen.
- Für die Damen: Wer Schutz vor kühlem Wind und gleichzeitig UV-Schutz sucht, sollte sich die Callaway Layer Scarf Geo oder Deco Geo ansehen. Das kühlende Jersey-Material sorgt für ein frisches Tragegefühl, sobald die Sonne rauskommt.
2. Die Isolation (Mid Layer): Ihre persönliche Heizung
Diese Schicht speichert die Körperwärme und leitet Feuchtigkeit weiter nach außen. Hier ist Flexibilität gefragt.
- Sportlich & Technisch: Der Peak Performance Swift Motion für Herren nutzt eine Grid-Struktur im Fleece, die extrem schnell trocknet. Für die Damen bietet der Daily Sports Cholet mit seiner weich gebürsteten Innenseite ein besonders kuscheliges Tragegefühl.
- Der neue Trend – Hoodies: Lange Zeit verpönt, heute vom Fairway nicht mehr wegzudenken. Der Puma Masters Hoodie (Herren) bringt Augusta-Feeling und maximale Bewegungsfreiheit durch 4-Way-Stretch in Ihr Spiel. Auch der Under Armour Drive Hoodie bietet Wärme, ohne aufzutragen.
3. Der Schutz (Outer Shell): Wind- und wetterfest
Die äußere Schicht schützt Sie vor den Elementen. Sie muss winddicht und idealerweise wasserabweisend sein.
- Leichter Windschutz: Der adidas Layer Beyond Twistweave für Herren ist ein echtes Leichtgewicht. Er lässt sich klein im Bag verstauen und bietet Schutz, wenn eine frische Brise über den Platz fegt.
- Profi-Regenschutz: Sollte der typische Aprilregen einsetzen, ist die Galvin Green Alan Regenhose für Herren die erste Wahl. Dank PERTEX Shield Stretch ist sie zu 100 % wasserdicht, bleibt dabei aber so elastisch, dass der Schwung flüssig bleibt.
Die Geheimwaffe: Die Weste
Wenn ein Pullover zu viel und ein Polo zu wenig ist, schlägt die Stunde der Weste. Sie hält den Rumpf warm – dort, wo die lebenswichtigen Organe sitzen – und lässt den Armen komplette Freiheit.
- Für Damen: Die Peak Performance Helium Down Weste ist eine Legende. Sie ist ultraleicht, winddicht und lässt sich so klein komprimieren, dass sie in jede Seitentasche des Golfbags passt. Wer es noch leichter mag, greift zur Röhnisch Ultralight Weste.
- Für Herren: Die Ping Burford Weste nutzt die SensorWarm-Technologie, um Sie bei Wind und leichtem Regen trocken und warm zu halten, während die Callaway High Gauge Weste mit ihrer speziellen Schulterkonstruktion ("Swing Tech") überzeugt.
Gut gerüstet zum ersten Birdie
Ein gut durchdachtes Layering-System ist die halbe Miete für eine erfolgreiche Frühjahrsrunde. Achten Sie beim Kauf vor allem auf Stretch-Materialien und Atmungsaktivität. Viele Hersteller wie adidas oder Daily Sports setzen zudem verstärkt auf recycelte Materialien – so schützen Sie nicht nur sich selbst vor dem Wetter, sondern tun auch der Natur etwas Gutes, auf der wir unseren Sport so gerne ausüben.